Und er kennt ihren Glauben

(Bild: Quelle)

Von Moroni erfahren wir: „Und er kennt ihre Gebete, dass sie zugunsten ihrer Brüder waren. Und er kennt ihren Glauben, denn in seinem Namen konnten sie Berge versetzen; und in seinem Namen konnten sie die Erde beben lassen; und durch die Macht seines Wortes ließen sie Gefängnisse zur Erde stürzen; ja, selbst der Feuerofen konnte ihnen nicht schaden, auch nicht wilde Tiere oder Giftschlangen, und zwar wegen der Macht seines Wortes.“ (Moroni 8:24).

Und er kennt ihren Glauben. Von wem spricht Moroni hier, wessen Gebete und wessen Glauben kennt der Herr?

Die Antwort finden wir im gestern besprochenen Vers: „… Die Heiligen, die vor mir dahingegangen sind und dieses Land besessen haben,“ (Mormon 8:23). Gemeint sind also all jene, die vor ihm lebten und sich aus den aus Jerusalem ins verheißene Land Amerika ausgewanderten Familien Lehis, Ischmaels und des ehemaligen Dieners Labans, Zoram, entwickelt hatten. Viele von ihnen haben, wie uns das Buch Mormon berichtet, all die aufgeführten Wundertaten vollbracht. Und wie konnten sie diese vollbringen? Wegen ihres Glaubens und ihrer Gebete, in denen sie nicht nur an sich dachten, sondern auch an ihre Brüder und Schwestern. Wunder sind Ereignisse, die durch die Macht Gottes bewirkt werden (Alma 23:6), und sind ein wichtiges Element im Werk Jesu. Er vollbrachte Wunder überall dort, wo es Glauben gab (Markus 6:5-6; Ether 12:12). Auf dem amerikanischen Kontinent hatten diese Auswanderer aus Jerusalem, insbesondere zuzeiten seines Besuchs bei ihnen, überaus großen Glauben und so konnte der Herr dort auch `größere Wundertaten´ vollbringen als unter den Juden (3. Nephi 19:35). Ich lerne, dass ich Glauben haben muss, um Wunder zu erleben, ggf. auch selber durch die Macht Gottes zu wirken – z. B. Krankensegen, dabei aber nicht nur an mich, sondern auch an meine Mitmenschen denken soll.

Welche Wunder fallen dir ein, denen wir heutzutage begegnen?

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