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Baut eine Arche

Gott sprach zu Noa und gab ihm das Gebot, eine Arche zu bauen. Weil Noa diesem Gebot gegenüber gehorsam war, empfing er als Segen sein Leben. Nachdem Gott ihm sagte: „Mach dir eine Arche!“ (Genesis 6:14), tat er genau das. Er baute eine Arche wie Gott es von ihm wollte.

Diese Arche sorgte dafür, dass die Tiere (Gott rettete mehr Tiere als Menschen) und seine Familie die Flut überleben konnten. So baute Noa eine Arche, um sich und seine Familie vor der Schlechtigkeit der Welt zu retten.

Die Arche war eine Zuflucht vor der Flut.

Auch heute ergeht an uns das Gebot, eine Arche zu bauen – oder zumindest Zuflucht in einer Arche zu suchen. Da wir heute eine Wasserflut nicht mehr zu befürchten haben (Genesis 8:21), müssen wir auch keine tatsächliche Arche bauen. Doch so wie das Wasser die gesamte Erde überschwemmen kann, kann die Sünde alle Ecken und Enden der Welt erreichen, um zu zerstören wie Wasser zerstören kann.

Noa war der Prophet der damaligen Zeit und baute eine Arche. Auch heute haben wir Propheten, die für uns eine Arche bauen, in die wir oft gehen müssen, um nicht zu ertrinken. Neben dem Tempel dienen auch das Zuhause und die Familie als geistige Archen, die uns vor Sünde beschützen können.

Der Tempel ist unsere Arche und so wie der Tempel auf einem Berg steht, um dem Himmel näher zu sein, so sollten auch unsere Grundsätze auf Bergen stehen, um dem Himmel näher zu sein und um nicht von einer Welle wegen jeder Kleinigkeit weggeschwemmt zu werden (Jakobus 1:6).

Zu drei Zeiten wurden die Menschen aufgerufen, eine Arche zu bauen. Zu Noas Zeit, zur Zeit der Apostel, als ein Missionar die Hebräer ermahnte, eine Arche zu bauen (Hebräer 11:7), sodass sie zu Gott zurückzusegeln können und in der heutigen Zeit, wenn wir aufgerufen werden, in den Tempel zu gehen, um nicht – wie Petrus es beinahe erging – wegen Versuchungen unter zu gehen.

Die Geschichte der Arche ist heute so aktuell wie zu Noas Zeit. Auch heute haben wir einen Propheten, auch heute wird die Erde überschwemmt mit Schlechtigkeit und auch heute haben wir Archen, in die wir fliehen können, um zu überleben.