Sie waren ein wildes und grausames und ein blutdürstiges Volk

Im Archiv für Geographie, Historie, Staats- und Kriegskunst, Band 4 habe ich Folgendes gefunden: „Die Kleinrussischen Kosaken (in der Ukraine) nähren sich vom Ackerbau und Viehzucht, mitunter aber auch vom Rauben und Plündern. … Man darf sie nicht mit den Japorogischen Kosaken verwechseln, welche ein wildes, grausames, räuberisches und blutdürstiges Volk sind, die schreckliche Schandtaten an ihren Nachbarn verübten, Weiber und Kinder ermordeten, und daher unter Catharina II. zu Tausenden hingerichtet und mit dem Andenken ihres Nahmens gänzlich ausgerottet wurden.“ (Quelle).

Zeniff berichtet über die Lamaniten, ihre Nachbarn: „Sie waren ein wildes und grausames und ein blutdürstiges Volk, das an die Überlieferung seiner Väter glaubte, und zwar—sie glaubten, sie seien wegen der Übeltaten ihrer Väter aus dem Land Jerusalem verjagt worden, und sie hätten in der Wildnis von ihren Brüdern Unrecht erlitten, und sie hätten auch während der Überquerung des Meeres Unrecht erlitten;“ (Mosia 10:12).

Immer wieder stoßen wir in der Menschheitsgeschichte auf solche Völker, die ihren Mitmenschen nicht gerade wohlgesonnen waren und sind. Zeniff gibt in seinem Fall auch noch Gründe an, warum dieses Volk sich so entwickelt hat.

Sie glaubten an die Überlieferungen ihrer Väter:

  • sie glaubten, sie seien wegen der Übeltaten ihrer Väter aus dem Land Jerusalem verjagt worden (1. Nephi 17:20)
  • sie hätten in der Wildnis von ihren Brüdern Unrecht erlitten (1. Nephi 17:17-19)
  • sie hätten auch während der Überquerung des Meeres Unrecht erlitten (1. Nephi 18:11-13).

Sie waren ein wildes und grausames und ein blutdürstiges Volk. Auch heutzutage haben wir leider solche Völker auf Erden und wir fühlen uns von ihnen bedroht und versuchen uns vor ihren Untaten zu schützen. Leider ist das eine Spirale, die kein Ende hat: „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ oder „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Momentan hat da nur Gott die Macht diese Spirale zu durchbrechen und so bitte ich tagtäglich in meinen Gebeten um seine Hilfe, dass doch Frieden unter den Menschen einkehren möge; aber nicht mein Wille geschehe, sondern Seiner. Ich kann dennoch in meinem Umfeld versuchen so zu leben, dass ich „Friedensstifter“ bin. Was sind deine Gedanken zu diesem Problem?

wie man in den wald hineinruft

Ich hab nur „Hirsch“ in den Wald hineingerufen. (Quelle)

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