Sie waren aber ein träges … Volk

Zeniff lässt uns über die Lamaniten im Land Nephi wissen, dass sie faul waren, nicht viel davon hielten, sich durch redliche Arbeit und im Schweiße ihres Angesichts für ihren Lebensunterhalt zu sorgen (Genesis 3:19): „Sie waren aber ein träges und ein götzendienerisches Volk; darum hatten sie den Wunsch, uns in Knechtschaft zu bringen, damit sie es sich durch die Arbeit unserer Hände wohl sein lassen könnten, ja, um sich an den Herden unserer Felder gütlich zu tun.“ (Mosia 9:12).

Mir fällt dazu die aus dem Neuen Testament entliehene Redensart ein: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Paulus weist damit die Müßiggänger der Gemeinde von Thessalonich zurecht und ermahnt die Mitglieder, im Namen von Jesus Christus, ihrer Arbeit nachzugehen und ihr selbst verdientes Brot zu essen und anderen nicht zur Last zu fallen (2. Thessalonicher 3:10-12).

Sie waren aber ein träges … Volk. Wie dankbar bin ich meiner Mutter – mein Vater konnte nicht viel dazu beitragen, da er zu früh verstarb – dass sie mich in jungen Jahren gelehrt hat, für meinen Unterhalt hart und ehrlich zu arbeiten. Die Zeit kurz nach Kriegsende hat ihren Teil dazu beigetragen, dass auch Kinder schon mithelfen mussten. Glücklicherweise hatte ich keine Scheu vor ehrlicher Arbeit und dem Lohn, der daraus erwuchs, auch wenn er nicht unbedingt groß war. Viel gab es zu tun: Gartenarbeit jeglicher Art – Unkraut jäten und Johannisbeeren ernten waren dabei nicht meine Favoriten, Eierzustellung auf dem Fahrrad in diversen Stadtteilen Berlins, auf dem Marktstand mithelfen, Werbung austragen, in einem Friseurladen mitarbeiten … Das hat mir geholfen mich vor keiner Arbeit zu scheuen sondern gerne anzupacken – nicht nur für mich selber, sondern auch im Dienst für Andere – und dem Gebot des Herrn Folge zu leisten: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, …“ (Genesis 3:19). Was ist deine Einstellung zu der Aufforderung des Paulus?

faulheit

(Quelle)

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