Sich in ihren Heiligtümern zu versammeln, um Gott vor dem Altar anzubeten

„darum, nachdem Alma die Kirche zu Sidom aufgerichtet und ein großes Einhalten gesehen hatte, ja, denn er sah, dass das Volk in Bezug auf seinen Herzensstolz innegehalten hatte und anfing, sich vor Gott zu demütigen, und anfing, sich in ihren Heiligtümern zu versammeln, um Gott vor dem Altar anzubeten, ständig wachend und betend, damit sie vom Satan und vom Tod und von Vernichtung befreit würden– (Alma 15:17).

Sich in ihren Heiligtümern zu versammeln, um Gott vor dem Altar anzubeten. Laut Wikipedia bedeutet Anbetung `die betende Verehrung eines Gottes´, äußere sich im Gottesdienst und sei mit besonderen Gesten verbunden, wie z. B. Niederknien, bestimmte Arm- und Handhaltungen oder die Blickrichtung nach oben. Ein bekanntes Bild der Anbetung kennen wir alle aus dem Neuen Testament von den Sterndeutern, die aus dem Osten kamen (Matthäus 2:11). In ihrer Anbetung brachten sie Liebe, Ehrfurcht, Dienst und Hingabe an Gott zum Ausdruck. Anbetung schließt aber auch noch Fasten zur Glaubensstärkung, Dienst an meinen Mitmenschen, die Teilnahme an heiligen Handlungen des Evangeliums, und anderes Verhalten das unsere Hingabe und Liebe zu Gott erkennen lässt ein.

So nutze ich Möglichkeiten wie meine alltäglichen persönlichen Gebete, das tägliche Studium in den Heiligen Schriften, das Dienen in den mir von Gott übertragenen Aufgaben in der Familie, meinem Umfeld und in der Kirchengemeinde, den wöchentlichen Besuch des Abendmahlsgottesdienstes und weiterer Kirchenversammlungen um den Herrn anzubeten. Meine Anbetung umfasst meine ständigen Bemühungen, das Evangelium von Jesus Christus in meinem Alltag anzuwenden. Es klappt nicht unbedingt immer. Wenn ich das feststelle, fokussiere ich mich auf den entsprechenden Punkt, bis ich auch darin vor dem Herrn annehmbar bin. Was oder wen betest du an und wie geschieht das?

Anbetung der Heiligen Drei Könige (1475), Tempera auf Holz, von Botticelli
(Bild: Quelle)

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