Segnete er ihn und auch seine anderen Söhne; und er segnete auch die Erde

Nachdem Alma der Jüngere Helaman den Untergang seines Volkes prophezeit hatte (Alma 45:10-12): „… segnete er ihn und auch seine anderen Söhne; und er segnete auch die Erde um der Rechtschaffenen willen.“ (Alma 45:15).

Segnete er ihn und auch seine anderen Söhne; und er segnete auch die Erde. Jeder Vater, der das Priestertum Gottes trägt, hat das Vorrecht seine Kinder zu segnen. Es handelt sich um einen väterlichen Segen, auch patriarchalischer Segen genannt. Durch einen solchen Segen wird jemandem göttliche Gunst übertragen und gründet sich auf ewige Gesetze (Lehre und Bündnisse 130:20-21). Diese Segnungen werden durch das Auflegen der Hände vollzogen (Lehre und Bündnisse 107:67). So segnete z. B. Isaak seinen Sohn Jakob (Genesis 28:1) und Jakob segnete seine beiden Söhne Efraim und Manasse durch Handauflegung (Genesis 48:14).

Ein Priestertumsträger, dem vom Herrn Verantwortung über die ganze Kirche übertragen wurde, hält die `Schlüsselvollmacht´ und kann damit auch im Namen des Herrn die Erde segnen. So beauftragte z. B der Prophet Joseph Smith 1841 Orson Hyde, als Mitglied des Kollegiums der Zwölf, auf dem Ölberg das Heilige Land für die Rückkehr der Juden zu weihen. Hierbei rief er den Segen des Herrn sowohl auf das Land als auch auf alle Kinder Abrahams. (siehe hier). Der vor Kurzem verstorbene Prophet und Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Thomas S. Monson, segnete im November 1986 die Mitglieder in der damaligen DDR, indem er sagte: „Wenn Sie den Geboten Gottes treu bleiben, wird jede Segnung, deren sich die Kirchenmitglieder in anderen Ländern erfreuen, auch die Ihre sein.“ Wie sein Segen sich doch erfüllte: Am 29. Juni 1985 wurde ein Tempel im sächsischen Freiberg geweiht, der erste Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf deutschem Boden, damals noch DDR (lies hier). Zehn Jahre zuvor hatte er auf einem Hügel nahe Dresden ein Weihegebet für die Verbreitung des Evangeliums in diesem Land (damals die DDR) gesprochen (siehe hier). Ich lerne daraus, dass der Herr uns Menschen segnen möchte (Maleachi 3:10; 3. Nephi 24:10). Wir müssen nur den Gesetzen und Geboten treu sein und seine Segnungen, die er uns heute, wie auch vor Zeiten, durch seine bevollmächtigten Priestertumsträger überträgt, erfüllen sich. Dessen bin ich mir aufgrund eigener Erfahrungen ganz sicher. Welche Erfahrungen hast du in dieser Hinsicht schon gemacht?

Der Freiberg Tempel
(Bild: Quelle)

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