Orte der Zuflucht

Moronis Vorbereitungen auf die erwartete Aggression durch Amalikkja: „Ja, er hatte die Heere der Nephiten verstärkt und kleine Festungen errichtet, nämlich Orte der Zuflucht; er warf ringsum Wälle aus Erde auf, um damit seine Heere zu umgeben, und errichtete auch Wälle aus Steinen, um sie ringsum zu umschließen, rings um ihre Städte und an den Grenzen ihres Landes, ja, rings um das ganze Land.“ (Alma 48:8).

Orte der Zuflucht. Moroni war als Mann Gottes und als Heerführer der Nephiten in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen. Er analysierte die Situation auf seiner Seite und fand heraus, wo er was tun musste, um bestmöglichen Schutz seines Volkes gegen die angreifenden Lamaniten sicherzustellen. So verstärkte er nicht nur sein Heer, sondern insbesondere auch die schwächsten Bastionen im Land und schuf so „… kleine Festungen …, nämlich Orte der Zuflucht …“.

Solche Orte der Zuflucht sind auch heute noch sehr angemessen. So wird in den Medien kolportiert, dass immer mehr Amerikaner sich einen Bunker bauen, um einen `Ort der Zuflucht´ vor Atomkrieg, Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder Bürgerkrieg, angesichts der wachsenden sozialen Ungleichheit, zu haben. Das Geschäft der Bunkerbauer boomt, wobei sie für die Basisvariante gerne 40.000 € ausgeben. Aus meiner Sicht gibt es allerdings auch andere wichtige `Orte der Zuflucht´. Dazu zähle ich zunächst die Familie in ihrem Heim, dann die Gemeinschaft der Heiligen in ihren Kirchen sowie den Tempel Gottes, das Haus des Herrn (Lehre und Bündnisse 115:6). In diesen Orten wird ein Schutzwall gegen die feurigen Pfeile Satans – seine Versuchungen jeglicher listiger Art – errichtet, indem das Wort Gottes eifrig studiert und nach Kräften in die Tat umgesetzt wird. Um nicht zugrunde zu gehen, ist mir bewusst, dass ich mich anstrengen muss, einen solchen Zufluchtsort zu schaffen (Helaman 15:1-2). Welche Zufluchtsorte baust du dir?

https://ldsmag.com/wp-content/uploads/2016/08/moroni-fortified-city.jpgMoroni schuf Orte der Zuflucht
(Bild: Quelle)

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