Nun gibt es einige, die diesen Zustand … als eine erste Auferstehung verstehen

Alma hatte seinem Sohn Korianton erklärt, dass der Geist der Verstorbenen in der Geisterwelt auf das Gericht und ihre Auferstehung warten (Alma 40:12-14) und erklärt weiter: „Nun gibt es einige, die diesen Zustand des Glücklichseins und diesen Zustand des Elends der Seele vor der Auferstehung als eine erste Auferstehung verstehen. Ja, ich gebe zu, man kann das als eine Auferstehung bezeichnen, das Erwecken des Geistes oder der Seele und ihre Überantwortung in das Glücklichsein oder Elend, gemäß den Worten, die gesprochen worden sind.“ (Alma 40:15).

Nun gibt es einige, die diesen Zustand … als eine erste Auferstehung verstehen. Alma belehrt aber, dass mit Auferstehung etwas anderes gemeint ist als „… das Erwecken des Geistes oder der Seele und ihre Überantwortung in das Glücklichsein oder Elend …“ in der Geisterwelt (Alma 40:15,17). Er belehrt, dass Auferstehung „… die Wiedervereinigung der Seele mit dem Leib …“ bedeutet (Alma 40:18). Alma sagt aber aus seiner zeitlichen Sicht um 74 v. Chr., dass es tatsächlich eine erste Auferstehung gibt und dass es sich dabei um die „… Auferstehung all derer, die es bis herab zur Auferstehung Christi von den Toten gegeben hat oder gibt oder geben wird.“ (Alma 40:16) handelt. Sie ist eine Auferstehung all der „… Propheten und all derer, die ihren Worten geglaubt haben, oder all derer, die die Gebote Gottes gehalten haben, …“, die „… in ihrer Unwissenheit gestorben sind, ohne dass ihnen die Errettung verkündet worden ist. …“, und „… kleine Kinder …“ (Mosia 15:21-25). Nicht dazugehören „… die sich gegen ihn auflehnen und in ihren Sünden sterben; ja, nämlich alle diejenigen, die von Anfang der Welt an in ihren Sünden zugrunde gegangen sind, die sich vorsätzlich gegen Gott aufgelehnt haben, die die Gebote Gottes gekannt haben, sie aber nicht halten wollten, …“ (Mosia 15:26).

Aber wir wissen, dass die erste Auferstehung noch weitere Ereignisse in unterschiedlichen Zeiträumen umfasst. So lernen wir aus der Offenbarung des Johannes: „… Die übrigen Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre vollendet waren. Das ist die erste Auferstehung. 6 Selig und heilig, wer an der ersten Auferstehung teilhat! Über solche hat der zweite Tod keine Gewalt. Sie werden Priester Gottes und Christi sein und tausend Jahre mit ihm herrschen.“ (Offenbarung 20:5-6). Dazu gehören all jene, „… deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind, …“ (Lehre und Bündnisse 76:68-69). Dies ist die Auferstehung der Gerechten, die durch Christus vollkommen gemacht wurden. Bruce R. McConkie lässt uns wissen: „Im Anschluss an dieses großartige Ereignis, nachdem der Herr und die Rechtschaffenen, die entrückt werden, um ihm zu begegnen, auf die Erde herabgekommen sind, wird sich noch eine weitere Auferstehung begeben. Diese kann man auch als Teil der ersten Auferstehung ansehen, obwohl sie erst später stattfindet. In dieser Auferstehung kommen diejenigen hervor, die einer terrestrialen Ordnung angehören, die nicht würdig waren, entrückt zu werden, um ihm zu begegnen, die aber würdig sind, hervorzukommen und die tausendjährige Herrschaft mitzuerleben.“ (Doctrines of Salvation, Hg. Bruce¾R. McConkie, 3¾Bände, 1954–1956, 2:295ff.) Ein Wunsch, den sicherlich nicht nur ich haben dürfte: Bei der Auferstehung der Gerechten dabei sein zu dürfen. Was müssen wir tun, um dies zu erreichen? Hier erfährst du mehr: Lehre und Bündnisse 76:50-80; 88:95-99.

(Bild: Quelle)

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