Meine Brüder, seid guten Mutes, und lasst uns auf die Suche nach den Herden gehen

Als Ammon die Betrübnis der anderen Diener sah, redete er „… ihnen mit seinen Worten gut zu, nämlich: Meine Brüder, seid guten Mutes, und lasst uns auf die Suche nach den Herden gehen, und wir wollen sie zusammentreiben und sie zurück zur Tränke führen; und so werden wir dem König die Herden bewahren, und er wird uns nicht töten.“ (Alma 17:31).

Meine Brüder, seid guten Mutes, und lasst uns auf die Suche nach den Herden gehen. Eine wunderbare Ermunterung an die, aufgrund der mit den vorhergehenden Dienern gemachten Erfahrung, die in solcher Situation vom König umgebracht wurden, entmutigten übrigen Diener König Lamonis, verbunden mit der Aufforderung zuversichtlich und optimistisch an die Suche der verstreuten Tiere ranzugehen.

In schwierigen Situationen ist es unbedingt wichtig, nicht gleich `den Kopf in den Sand zu stecken´. Diese Redensart ist auf den römischen Gelehrten Plinius zurückzuführen. In einem seiner naturwissenschaftlichen Werke heißt es über die Strauße: „… Das dümmste Tier unter allen sind sie. So groß sie doch sind, wenn sie ihren Kopf und Hals in einem Busch oder Strauch verstecken, glauben sie, sie seien sicher, und dass kein Mann sie sehen kann.“ entsprechend dem Motto: Was ich nicht sehe, kann auch nicht sein. Es macht absolut keinen Sinn, vor einem Problem davonzulaufen, eine Gefahr nicht wahrhaben, die Wirklichkeit nicht sehen zu wollen, sich dem Problem nicht zu stellen, die Augen vor unangenehmen Tatsachen zu verschließen. Ich versuche lieber `guten Mutes´ zu sein, anstatt `den Kopf in den Sand zu stecken´, Probleme zu sehen und wenn nötig, mithilfe himmlischer Mächte ihre Lösung anzugehen. Wie machst du das?

(Bild: Quelle)

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