Ja, wollt ihr müßig dasitzen … während … Tausende … durch das Schwert fallen …?

Moroni fragt Pahoran in seinem Brief: „Ja, wollt ihr müßig dasitzen, während ihr von Tausenden derjenigen umgeben seid, ja, und Zehntausenden, die ebenfalls in Müßigkeit dasitzen, während es ringsum an den Grenzen des Landes Tausende gibt, die durch das Schwert fallen, ja, verwundet und blutend?“ (Alma 60:22)

Ja, wollt ihr müßig dasitzen … während … Tausende … durch das Schwert fallen …? Ein deutsches Sprichwort sagt: „Es gibt viele Esel, die keine Säcke tragen.“ Leo Tolstoi (1828 – 1910, russischer Erzähler und Romanautor) hat festgestellt: „Ist ein Müßiggänger da, so ist ein anderer da, der über seine Kräfte arbeiten muss. Ist ein Übersättigter da, so ist ein andrer da, der hungert.“

Müßiggang, eine dauerhafte Untätigkeit, hat etwas mit Trägheit zu tun und Trägheit ist laut Schriftenführer „Untätig sein und sich nicht an rechtschaffenen Werken beteiligen.“ (siehe hier). Gibt es nun jemanden in der Kirche oder einer anderen Gemeinschaft, der Müßiggang frönt, gibt es einen anderen, der über seine Kräfte arbeiten muss! Ich bemühe mich, nicht zu den Eseln zu gehören, die keine Säcke tragen. Lieber gehöre ich zu denen, die dann eben mehr tragen müssen. Gerne widme ich mich einer guten Sache voller Eifer (Lehre und Bündnisse 58:27). Welche Einstellung hast du zu Müßiggang?

Der faule Student; Nürnberger Kupferstecher Johann Georg Puschner wohl um 1725
(Bild: Quelle)

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