Ich bin das Licht und das Leben der Welt

Die Stimme von Jesus Christus wird weiter gehört, wie sie sagt: „Ich bin das Licht und das Leben der Welt. Ich bin Alpha und Omega, der Anfang und das Ende.“ (3. Nephi 9:18).

Ich bin das Licht und das Leben der Welt. Licht hat etwas mit Erkennen und mit Leben zu tun. Ohne Licht gibt es kein Leben. Darum war es auch bei der Schöpfung das erste, was der Herr, nachdem er die Erde geformt hatte und Wasser auf ihr war, hervorbrachte (Genesis 1:1-4). Aber mit welcher Kraft geschah es, dass Christus dies alles veranlassen konnte? Er besaß eine von Gott ausgehende Macht oder Energie, die allem Leben oder Licht gibt. Durch diese Macht wird alles im Himmel und auf Erden regiert (Lehre und Bündnisse 88:12-13). Durch dieses Licht ist es uns Menschen eben auch möglich Evangeliumswahrheiten zu verstehen und dadurch den Weg zu ewigem Leben zu erkennen und gehen zu können (Johannes 17:3). Das Licht Christi ist keine Person, es ist vielmehr ein Einfluss zum Guten in allen Menschen (Johannes 1:9).

Dieses Licht Christi ist als eine Erscheinungsform das `Gewissen´ eines jeden Menschen. Es hilft dem Menschen zwischen Gut und Böse zu unterscheiden (Moroni 7:16). Hast du noch das Bild im Kopf, wie ein Bauer seine Wiese mit einer Sense mäht? Du wirst dann auch sicher vor deinen geistigen Augen haben, dass er nach einiger Zeit das Mähen unterbricht, weil seine Sense nicht mehr richtig schneidet. Durch den Gebrauch ist sie mit der Zeit abgestumpft. Um die Arbeit erfolgreich fortzusetzen, bleibt er stehen, zieht einen Wetzstein aus seiner Halterung und schärft die Schneide wieder. Dann kann die Arbeit wieder fortgesetzt werden. Dies geschieht auch mit unserem Gewissen. Beschäftigen wir uns insbesondere mit geistig unzuträglichen Themen, stumpft unser Gewissen ab. Die Schneide muss geschärft werden, wenn wir sie wieder erfolgreich einsetzen wollen. Wie schärfe ich aber die Schneide, mein Gewissen? Ich benutze regelmäßig den richtigen `Wetzstein´, das Evangelium von Jesus Christus (Moroni 7:19). Wie schärfst du deine Schneide – dein Gewissen?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6f/Faccioli_Falciatori.jpg

Wetzstein in Gebrauch. Gemälde (1904) von Raffaele Faccioli (1845–1916)
(Bild: Quelle)

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