Fing unter seinem eigenen Volk zu predigen und zu prophezeien an

Mormon berichtet uns, was mit Samuel dem Lamaniten weiter bei den Nephiten auf der Stadtmauer Zarahemlas passiert: „Und als sie hingingen, Hand an ihn zu legen, siehe, da stürzte er sich von der Mauer herab und floh aus ihren Landen, ja, bis in sein eigenes Land, und fing unter seinem eigenen Volk zu predigen und zu prophezeien an.“ (Helaman 16:7).

Fing unter seinem eigenen Volk zu predigen und zu prophezeien an. Die Reaktion derjenigen, die sich über die klaren Worte Samuels aufregten, anstatt sie als Mahnung und Aufforderung sich zu verbessern anzunehmen, hielten daran fest, ihn mundtot machen zu wollen. Dies gelang ihnen jedoch nicht mit Geschossen und so forderten sie ihre Hauptleute auf, auf die Mauer zu steigen und ihn festzunehmen (Helaman 16:6). Offensichtlich gab ihm der Herr nun keine weiteren Worte ins Herz (Helaman 13:3-5), sondern, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, dass er in sein Land gehen solle, um nun dort seinen eigenen Landsleuten, den Lamaniten, zu predigen. Dies war der Grund, weshalb der Herr ihn vor einem erfolgreichen Versuch  der Nephiten ihn zu töten, beschützt hatte. Er hatte noch diesen Auftrag zu erfüllen. Unter den Nephiten aber hörte man nie wieder von ihm (Helaman 16:8).

Präsident Ezra Taft Benson hat sich darüber geäußert, wie die Schlechten heute auf die Propheten reagieren: „Der Prophet ist in der Welt und bei denen, die weltlich gesinnt sind, nicht unbedingt beliebt. Da ein Prophet die Wahrheit offenbart, teilt dies das Volk. Diejenigen, die ehrlichen Herzens sind, beachten seine Worte, aber die Schlechten ignorieren den Propheten oder bekämpfen ihn. Wenn der Prophet auf die Sünden der Welt hinweist, wollen diejenigen, die weltlich gesinnt sind, ihn entweder mundtot machen, oder sie handeln so, als sei er gar nicht vorhanden, statt von ihren Sünden umzukehren. Die Wahrheit lässt sich niemals an ihrer Beliebtheit messen. Viele Propheten wurden getötet oder ausgestoßen. Je näher das Zweite Kommen des Herrn rückt, desto unbeliebter wird der Prophet erwartungsgemäß bei den Menschen in der Welt werden, da sie ja immer schlechter werden.“ („Fourteen Fundamentals in Following the Prophet“, in 1980 Devotional Speeches of the Year, 1981, Seite 29; siehe auch The Teachings of Ezra Taft Benson, hier.). Bei mir ist jeder Prophet des Herrn populär, seien es die Propheten vor Alters, aber erst recht unsere heute lebenden Propheten unter der Leitung von Russel M. Nelson, denn sie zeigen mir auf, was ich noch tun muss, um der Segnungen würdig zu werden, die der Herr unserem Stammvater Abraham gegeben hat (Köstliche Perle Abraham 2:8-11). Was das mit mir zu tun hat? Ich bin aus seiner Linie und damit auch Erbe seiner Verheißungen. Woher ich das weiß? Aus meinem patriarchalischen Segen. Von wem kannst auch du einen solchen Segen erhalten, falls du ihn noch nicht hast?

Samuel jumping from wall

Samuel sprang von der Stadtmauer und floh in sein eigenes Land.
(Bild: Quelle)

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