Er wurde als oberster Richter und Regierender über das Volk bestimmt, mit einem Eid und einer heiligen Verordnung

Nephihach, der oberste Richter der Nephiten hatte sein Amt „mit vollkommener Untadeligkeit vor Gott“ ausgeführt und starb (Alma 50:37) und „Siehe, es begab sich: Der Sohn Nephihachs wurde bestimmt, an seines Vaters Statt den Richterstuhl einzunehmen; ja, er wurde als oberster Richter und Regierender über das Volk bestimmt, mit einem Eid und einer heiligen Verordnung, rechtschaffen zu richten und den Frieden und die Freiheit des Volkes zu hüten und ihnen ihre heiligen Rechte zu gewähren, den Herrn, ihren Gott, anzubeten, ja, der Sache Gottes alle seine Tage lang Beistand zu leisten und sie zu erhalten und die Schlechten gemäß ihrem Verbrechen vor Gericht zu bringen.“ (Alma 50:39). Der Name des Nachfolgers war Pahoran (Alma 50:40).

Er wurde als oberster Richter und Regierender über das Volk bestimmt, mit einem Eid und einer heiligen Verordnung. Das Staatsoberhaupt musste beeiden, dass es rechtschaffen richten, nach Frieden und Freiheit des Volkes trachten, und ihm Glaubensfreiheit gewähren würde.

Auch unsere Staatsoberhäupter haben vor Amtsübernahme einen Eid zu leisten. Die Vereidigung wird vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages (und beim Bundespräsidenten zusätzlich vor den Mitgliedern des Bundesrates) abgehalten. Die Eidesformel des deutschen Bundespräsidenten, Bundeskanzlers und der Bundesminister hat nach GG Artikel 56 (und GG Art. 64) Grundgesetz folgenden Wortlaut: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“ Sollte ein Regierungschef diesen Anforderungen nicht entsprechen, besteht die Möglichkeit der Abwahl mittels eines Misstrauensvotums durch die Volksvertretung (GG Artikel 67). Gegen einzelne Minister hat der Bundestag nur die Möglichkeit des schlichten Misstrauensvotums, wobei über die Entlassung des Ministers der Bundeskanzler entscheidet. Der einzelne Bürger nimmt darauf Einfluss, indem er sich an seinen Bundestagsabgeordneten wendet. Also bin auch ich wieder aufgefordert, wachsam die Arbeit der Regierung zu verfolgen.


(Bild: Quelle)

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