Er gebot, ihre kleinen Kinder zu bringen

Jesus lehrt in der westlichen Hemisphäre
(Bild: Quelle)

Nachdem die Volksmenge auf dem Tempelplatz im Land Überfluss dem auferstandenen Jesus Ehrerbietung und tiefste Dankbarkeit erwiesen hatte (3. Nephi 17:10), begab sich Folgendes: „… Er gebot, ihre kleinen Kinder zu bringen. 12  So brachten sie ihre kleinen Kinder und setzten sie rings um ihn auf den Boden nieder, und Jesus stand in der Mitte; und die Menge machte Platz, bis sie alle zu ihm gebracht worden waren. 13  Und es begab sich: Als sie alle gebracht worden waren und Jesus in der Mitte stand, gebot er der Menge, sich auf dem Boden niederzuknien.“ (3. Nephi 17:11-13).

Er gebot, ihre kleinen Kinder zu bringen. In den synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus und Lukas) lesen wir eine ähnliche Aussage des Heilandes. Zu seinen Predigten brachten Zuhörer auch ihre kleinen Kinder mit und wünschten, dass Jesus sie berühre. „… Als die Jünger das sahen, wiesen sie die Leute zurecht. 16 Jesus aber rief die Kinder zu sich und sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.“ (Lukas 18:15-16).

Ist der eine oder andere Besucher eines Abendmahlgottesdienstes in der Kirche auch genervt, wenn kleine Kinder sich etwas lebhafter verhalten und wünscht sich, dass deren Eltern mit ihnen den Raum verlassen sollten? In einer solchen Situation ist es gut sich daran zu erinnern, dass der Herr seinen Zuhörern `gebot, ihre kleinen Kinder zu bringen´. Wir sollten uns daran erinnern, dass kleine Kinder in den Augen Gottes bis zum Alter der Verantwortlichkeit ohne Sünde sind (Lehre und Bündnisse 74:7; 137:10). Eher müssten also wir alle, die wir das Alter der Verantwortlichkeit überschritten haben uns doch fragen, dürfen wir am Abendmahl teilnehmen (1.Korinther11.27-29)? Ich freue mich jedenfalls, wenn in der Kirche viele kleine Kinder anwesend sind. Sie zeigen mir, dass es Zukunft gibt.

Wie empfindest du, wenn kleine Kinder im Gottesdienst etwas unruhig sind?

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