Ein Mann namens Zerahemnach war ihr Führer

Mormon schreibt weiter über den sich anbahnenden Krieg zwischen Lamaniten und Nephiten: „Und es begab sich: Die Lamaniten kamen mit ihren Tausenden heran; und sie kamen in das Land Antionum, welches das Land der Zoramiten ist; und ein Mann namens Zerahemnach war ihr Führer. 6  Und nun, da die Amalekiten eine schlechtere und blutdürstigere Einstellung hatten, als die Lamaniten sie an und für sich hatten, deshalb bestimmte Zerahemnach oberste Hauptleute über die Lamaniten, und dies waren alles Amalekiten und Zoramiten.“ (Alma 43:5-6).

Ein Mann namens Zerahemnach war ihr Führer. Zerahemnach war der oberste Befehlshaber der lamanitischen Streitkräfte (Alma 43:44). Sein Bestreben war es, den Hass seines Volkes auf die Nephiten aufrechtzuerhalten und noch zu verstärken, um Macht über seine Gefolgsleute und über die Nephiten zu gewinnen (Alma 43:7-8).

So wie es hier aus der Zeit um 74 v. Chr. geschildert wird, erleben wir es auch noch heute. Wir erleben mit, wie einzelne Menschen Situationen nutzen, um ganze Völker gegeneinander aufzuhetzen nur um der Macht willen. Neuzeitliche Offenbarung bestätigt uns, dass fast alle Menschen Vollmacht die sie bekommen haben dahin gehend nutzen, ungerechte Herrschaft auszuüben (Lehre und Bündnisse 121:39). Warum ist das so? Weil die Menschen, die „… nicht den Einflüsterungen des Heiligen Geistes …“ nachgeben, und dadurch den `natürlichen Menschen´ ablegen, Feinde Gottes sind (Mosia 3:19) und somit den Weg freimachen, von Satan beeinflusst zu werden. Ich muss wissen, dass bei diesem meinem Bestreben Satan Krieg gegen mich führt (Lehre und Bündnisse 76:29). Ich lerne daraus, dass ich alles dransetzen muss, im Krieg gegen Satan zu bestehen und den `natürlichen Menschen´ abzulegen und ein `Heiliger´ zu werden, ein glaubenstreues Mitglied in der Kirche des Herrn (Epheser 2:19-22). Wie bewerkstelligst du dies?

(Bild: Quelle)

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.