Ein Mann, der sich über die Maßen um das Wohlergehen und die Sicherheit seines Volkes bemühte

„Und Moroni war ein starker und ein mächtiger Mann; er war ein Mann von vollkommenem Verständnis, ja, ein Mann, der sich nicht an Blutvergießen freute, ein Mann, dessen Seele sich freute über die Freiheit und die Unabhängigkeit seines Landes und seiner Brüder von Knechtschaft und Sklaverei, 12  ja, ein Mann, dem vor Dankbarkeit gegenüber seinem Gott das Herz schwoll für die vielen Freiheiten und Segnungen, die er seinem Volk hatte zuteil werden lassen; ein Mann, der sich über die Maßen um das Wohlergehen und die Sicherheit seines Volkes bemühte.“ (Alma 48:11-12).

Ein Mann, der sich über die Maßen um das Wohlergehen und die Sicherheit seines Volkes bemühte. Moroni hatte durch sein Schriftstudium vollständige Erkenntnis von Evangeliumswahrheiten erlangt, deren Bedeutung verstanden, und erkannt, wie man sie im Leben anwendet. Mit diesen Erkenntnissen ausgestattet, war er in der Lage, alles daran zusetzen, seiner Verpflichtung in Hinsicht auf Wohlergehen und Sicherheit seines Volkes nachzukommen.

Auch heute besteht für die Jüngerinnen und Jünger Christi diese Verpflichtung, die ihnen durch sein Evangelium gelehrt wird. Diese Aufgabe ist heute unter der Bezeichnung `Wohlfahrt´ bekannt. Wir sind verpflichtet, uns um die geistigen und zeitlichen Bedürfnisse unserer Menschen zu kümmern. Als es um die Bedürftigen ging, lehrte Alma der Ältere seinen Anhängern um 145 v. Chr., dass „… einer mit dem anderen, zeitlich ebenso wie geistig, gemäß ihren Bedürfnissen und ihrem Bedarf“ teilen solle (Mosia 18:29). Das gilt genauso gut auch für mich und einen jeden Jünger Jesu heute (Lehre und Bündnisse 52:40). Der verstorbene Apostel Robert D. Hales sagte: „Also heißt Wohlfahrt aus dem Blickwinkel des Evangeliums: Wir setzen unseren Glauben an Jesus Christus in die Tat um. Wir dienen anderen so, wie der Heilige Geist es uns eingibt. Wenn wir nach den Grundsätzen der Wohlfahrt leben, wenden wir die Lehren des Erlösers hier im Erdendasein an.“ (lies hier). Ich halte also bei meinen Heimlehrbesuchen Augen, Ohren, und unbedingt mein Herz, offen, um herauszufinden, in welcher Weise mein Nächster Unterstützung in seinem Wohlergehen benötigt und biete dann, wenn der Heilige Geist mich dazu drängt, meine Hilfe an, sei es in geistigen oder zeitlichen Belangen. Zuvorderst insofern, dass ich behilflich bin, die Eigenständigkeit zu fördern. Wie empfindest du ein entsprechendes Bemühen deines Nächsten?

wohlfahrtWenn man über seinen Verhältnissen lebt, kann das zu einer „Welt voller Kummer“ führen.
(Bild: Quelle)

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