Dies wegen seines Unglaubens und Götzendienstes

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Mormon fährt fort: „und auch, dass die Nachkommen dieses Volkes noch mehr an sein Evangelium glauben, das von den Anderen aus an sie ergehen wird; denn dieses Volk wird zerstreut werden und wird ein dunkles, ein schmutziges und ein widerliches Volk werden, über die Beschreibung dessen hinaus, was jemals unter uns gewesen ist, ja sogar über das, was unter den Lamaniten gewesen ist, und dies wegen seines Unglaubens und Götzendienstes.“ (Mormon 5:15).

Dies wegen seines Unglaubens und Götzendienstes. Das erste der Zehn Gebote, die der Herr dem Haus Israel gab, lautet: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. … 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. …“ (2. Mose 20:3, 5). Götzen sind Machwerk der Menschen aus irdischem Material (Psalm 135:15), vor dem sie sich niederwerfen (Jesaja 2:8), obwohl sie doch vergänglich sind (Jesaja 2:18) und nichts nützen (Jesaja 44:9) und niemanden retten können (Jesaja 45:20). Wie wir aus der Geschichte wissen, hat die Menschheit sich vielfach allerdings nicht an dieses Gebot gehalten. Sogar die Israeliten ließen sich dazu verführen (Beispielhaft: 1. Könige 16:13; 16:26). Tiere, ja sogar Menschen wurden den Götzen geopfert (Psalm 106:38; 66:3).

Ich muss mir darüber im Klaren sein, wenn ich Götzenkult betreibe, dann verunreinige ich das Heiligtum des Herrn und kann nicht auf Mitleid hoffen (Hesekiel 5:11). Woraus mache ich mir heute meine Götzen? Vielleicht aus Schmuck oder sonstigen irdischen Dingen, die ich höher schätze und ihnen mehr Beachtung schenke, als meinem Schöpfer und Erretter (Hesekiel 7:20) und mich dadurch von ihm abwende (Hesekiel 14:5). Ich fühle mich aufgefordert, mich von solcherlei Gräueltaten gegenüber dem Herrn abzuwenden (Hesekiel 14:6) und dadurch den Sabbat nicht zu entweihen – z. B. Autowaschen anstatt Gottesdienstbesuch … (Hesekiel 20:16). Ich bin bemüht zu erreichen, dass der Herr mich mit reinem Wasser von aller Unreinheit befreit (Hesekiel 36:25), zum einen durch die Taufe und dann durch die regelmäßige Erneuerung meiner Bündnisse im Abendmahl. Ich will nicht den verlassen, der mir Gutes tut (Jona 2:9), sondern ihm dienen (1. Thessalonicher 1:9) und mich vor den Götzen hüten (1.Johannes 5,21).

Was meinst du, inwiefern man auch heute noch Götzendienst betreiben kann?

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