Dies ist der Fluch und der Segen Gottes auf dem Land

Nachdem Alma der Jüngere seine Söhne und die Erde gesegnet hatte (Alma 45:15), sagte er: „… So spricht der Herr, Gott: Verflucht sei das Land, ja, dieses Land, zur Vernichtung für jede Nation, jedes Geschlecht, jede Sprache und jedes Volk, die Schlechtes tun, wenn sie ganz reif geworden sind; und wie ich es gesagt habe, so wird es sein; denn dies ist der Fluch und der Segen Gottes auf dem Land; denn der Herr kann nicht mit dem geringsten Maß von Billigung auf Sünde blicken.“ (Alma 45:16).

Dies ist der Fluch und der Segen Gottes auf dem Land. Nach dem Segen wird nun das Land auch noch verflucht und zwar für diejenigen, die im Schlechtes tun ganz reif geworden sind. Schon Lehi, der Stammvater der Nephiten und Lamaniten, hat dieses Wort des Herrn um die 588 v. Chr. prophezeit, kurz nachdem sie im verheißenen Land angekommen waren (1. Nephi 18:23; 2. Nephi 1:5-6): „… denn wenn Übeltun überhandnimmt, wird verflucht werden das Land ihretwegen; aber den Rechtschaffenen wird es gesegnet sein immerdar.“ (2. Nephi 1:7). So wurden z.  B. die Jarediten völlig vernichtet, weil sie reif geworden waren im Übeltun (Mosia 21:26-27; Alma 37:21,26). Immer und immer wieder hat der Herrn das Volk davor gewarnt, Arbeiter der Finsternis zu sein (Alma 37:31).

Ich lerne daraus für mich, dass ich mich davor zu hüten habe, ein `Arbeiter der Finsternis´ zu sein, Werke des Satans auszuführen. Ich darf nicht reif werden im `Schlechtes tun´. Wie werde ich reif im Schlechtes tun? Indem ich Rechtschaffenheit von mir ausstoße (Helaman 13:14). Zu Rechtschaffenheit gehören gerecht, heilig, tugendhaft und aufrichtig sein, eben nach Gottes Geboten handeln, Sünde meiden. Sollte ich mich bei finsteren Werken erwischen, muss ich sie umgehend ablegen und die Waffen des Lichts ergreifen und ehrenhaft leben (Römer 13:12-14). Die Waffen des Lichts finde ich in göttlichem Tun, im Vorbild von Jesus (Johannes 8:12). Wenn ich das Licht Christi einschalte – auf mein Gewissen achte, wird die Finsternis vertrieben und ich werde auch dann kein Arbeiter der Finsternis sein (Jesaja 2:5). Wie vermeidest du ein `Arbeiter der Finsternis´ zu sein?


(Bild: Quelle)

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