Der Herr läßt zu, daß die Rechtschaffenen getötet werden

Nachdem Moroni Pahoran, in seinem Brief an ihn, unterstellt hat, nur auf seinem Thorn zu sitzen und nichts für die Freiheit seines Volkes zu tun und zu meinen, Gott würde sie schon befreien, während andere ihr Leben lassen (Alma 60:11-12), erklärt er: „denn der Herr läßt zu, daß die Rechtschaffenen getötet werden, damit seine Gerechtigkeit und sein Strafgericht über die Schlechten komme; darum müßt ihr nicht meinen, die Rechtschaffenen seien verloren, weil sie getötet worden sind; sondern siehe, sie gehen in die Ruhe des Herrn, ihres Gottes, ein.“ (Alma 60:13).

Der Herr läßt zu, daß die Rechtschaffenen getötet werden. Wenn gesehen wird, dass unschuldige Menschen in Kriegen oder durch sonstige Ereignisse umkommen, sind viele geneigt zu sagen: Wenn es einen gerechten Gott gibt, warum lässt er solch ein Unrecht zu?

Im ersten Satz des Verses gibt uns Moroni aber auch schon die Antwort auf diese Frage: „… der Herr läßt zu, daß die Rechtschaffenen getötet werden, damit seine Gerechtigkeit und sein Strafgericht über die Schlechten komme; …“(Alma 60:13). Er sagt uns sogar, dass diese so getöteten in die Ruhe des Herrn eingehen würden. Zu dem Propheten der Wiederherstellung, Joseph Smith, sagt der Herr sogar: „… Wer in mir stirbt, wird den Tod nicht schmecken, denn er wird ihm süß sein;“ (Lehre und Bündnisse 42:46). Das ist sicherlich etwas, was man nur annehmen kann, wenn man im Glauben an den Herrn feststeht. Mit dem menschlichen Verstand kann man das wohl nicht nachvollziehen. Ich muss auch verstehen, dass der Herr sagt: `wer in mir stirbt´. Das bedeutet, dass sich diese Aussage auf die rechtschaffenen Menschen bezieht. Im nächsten Vers steht, dass der Tod für diejenigen, die nicht in ihm sterben bitter sein wird (Lehre und Bündnisse 42:47). Der eine weiß, dass er in die Ruhe des Herrn eingehen wird, der andere nicht und das wird ihm Kopfzerbrechen bereiten, nämlich, was er bis jetzt sträflich vernachlässigt hat. Welche Gedanken bewegen dich in diesem Zusammenhang?

Hey Harry!(Bild: Quelle)

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