Dass das Alte vergangen sei und dass alles neu geworden sei

(Bild: Quelle)

Nachdem Jesus mit der Wiederholung seiner in Jerusalem gehaltenen Bergpredigt hier bei den Nephiten zu Ende gekommen war, sprach er zu ihnen „…Verwundert euch nicht, daß ich zu euch gesagt habe, daß das Alte vergangen sei und daß alles neu geworden sei. 4  Siehe, ich sage euch: Das Gesetz, das Mose gegeben wurde, ist erfüllt.“ (3. Nephi 15:3-4).

Dass das Alte vergangen sei und dass alles neu geworden sei. Oft sehnen sich die Menschen danach, dass alte Dinge durch neue ersetzt werden. Andere wiederum hängen an den alten Dingen. Dann gibt es noch eine dritte Kategorie die sich sagt: Aus alt mach neu.

Der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) sagte: „Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.“ So sieht es eben auch mit dem Gesetz aus, das der Herr Mose für das Volk Israel gegeben hatte. Zunächst sollten sie ein höheres Gesetz leben. Dazu waren sie aber noch nicht fähig und mussten durch ein sehr strenges Gesetz, ein Gesetz der Verrichtungen, das sie Tag für Tag an ihren Retter, und das, was er für sie durchmachen würde, sinnbildhaft und drastisch erinnern sollte, z. B. der Gebetsriemen (dient als Mahnung, die Gebote Gottes zu beachten), ein kleiner Gebetsschal (wird beim Morgengebet getragen), Schriftkapsel mit Schriftrolle am rechten Türpfosten … . Nachdem nun Jesus aber sein Erlösungswerk in Form seines Sühnopfers in Getsemani und auf Golgatha und die Auferstehung vollendet hatte, war das alte Gesetz erfüllt und er hat ein neues Gesetz gegeben für das `wir eigentlich leben´ sollen. Kein Blutopfer wird mehr gefordert, sondern „… ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist …“ sollen wir darbringen (3. Nephi 9:17-20). Zur ständigen Erinnerung hat der Herr uns ein neues Geschenk gemacht: „Das wunderbare Geschenk Abendmahl“.

Was denkst du, soll durch die Einnahme des Abendmahls zum Gedenken des Erretters, mit uns geschehen?

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