Dass Christus sich ihnen bald nach seiner Auffahrt in den Himmel wahrhaftig kundtat

Mormon schreibt in seiner Zusammenfassung (Die Worte Mormons 1:3,9): „Und es begab sich: Zu Ende des vierunddreißigsten Jahres, siehe, ich werde euch zeigen, daß dem Volk Nephi, das verschont worden war, und auch denen, die Lamaniten genannt worden waren, die verschont worden waren, große Gunst erwiesen und große Segnungen auf ihr Haupt ausgegossen wurden, so sehr, daß Christus sich ihnen bald nach seiner Auffahrt in den Himmel wahrhaftig kundtat—19 daß er ihnen seinen Leib zeigte und ihnen diente; und ein Bericht von seinem geistlichen Wirken wird hiernach gegeben werden. Darum komme ich jetzt mit meinen Worten zu Ende.“ (3. Nephi 10:18-19).

Dass Christus sich ihnen bald nach seiner Auffahrt in den Himmel wahrhaftig kundtat. Mormon lässt uns wissen, dass sich der auferstandene Christus dem von den Katastrophen verschonten Teil des Volkes der Nephiten und Lamaniten in seinem auferstandenen Körper zeigen und ihnen dienen würde. Das Christus nicht nur die Menschen im alten Israel zu betreuen hatte, tat er diesen im Zusammenhang mit dem Gleichnis des guten Hirten zu seinen Lebzeiten kund: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; …“ (Johannes 10:16). Dem von den Katastrophen verschonten Volk in Amerika bestätigt er, dass sie mit diesen anderen Schafen gemeint sind (3. Nephi 15:21).

In unserer Zeit hat Christus dem Wiederherstellungspropheten Joseph Smith auch nochmal bestätigt, was er den Israeliten auf der östlichen Halbkugel gesagt hatte. Allerdings haben sie die Aussage nicht verstanden (Lehre und Bündnisse 10:59). Christus lässt die Verschonten im Land Zarahemla auch wissen, weshalb die Israeliten in Jerusalem dies nicht verstanden. Sie waren starrsinnig und ungläubig. Aus diesem Grund hatte Gottvater Christus geboten, es ihnen nicht zu erklären (3. Nephi 15:16-18). Was lerne ich daraus? Will ich in den Genuss weiterer Belehrungen bezüglich des Reiches Gottes kommen, darf ich nicht halsstarrig sein und muss weiterhin Glauben aufwenden. Ich muss den Herrn demütig um mehr Erkenntnis bitten, dann werde ich auch empfangen (Lukas 11:9-10). Dieses Vorgehen verhalf Joseph Smith und weiteren auserwählten dazu, dass sich auch ihnen der Vater und der Sohn mehrfach persönlich kundtaten (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:17; Lehre und Bündnisse 110:1-2; mehr siehe hier). Was antwortest du jemandem, der daran zweifelt, dass Jesus Christus sich auch heute Menschen gezeigt hat?

Joseph, This Is My Beloved Son. Hear Him!

Joseph, This Is My Beloved Son. Hear Him! by Leon Parson, oil, 1999.
(Bild: Quelle)

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