Daß alle, die nicht zweifeln, durch seine wunderbare Macht bewahrt werden

Heleman hatte einen Trupp mit Gefangenen nach Zarahemla losgeschickt, die aber kurz drauf wieder ohne diese zurückkehrten, doch genau richtig, um ihm bei der Verteidigung gegen die angreifenden Lamaniten zu helfen (Alma 57:16-23). Helamans Krieger hatten große Verluste erlitten, doch die zweitausendundsechzig jungen Krieger hatten wieder standhaft durchgehalten und nach einer Bestandsaufnahme stellte Helaman fest, dass von ihnen wiederum keiner ums Leben kam, von seinen anderen Kämpfern jedoch tausend getötet worden waren (Alma 57:24-26): „Und nun war ihre Bewahrung für unser ganzes Heer verwunderlich, ja, daß sie verschont geblieben waren, während es von unseren Brüdern tausend gab, die getötet worden waren. Und wir schreiben das mit Recht der wundertätigen Macht Gottes zu, wegen ihres überaus festen Glaubens an das, was zu glauben sie gelehrt worden waren—daß es einen gerechten Gott gibt und daß alle, die nicht zweifeln, durch seine wunderbare Macht bewahrt werden.“ (Alma 57:26).

Daß alle, die nicht zweifeln, durch seine wunderbare Macht bewahrt werden. Helaman und seine Leute waren verwundert, dass die zweitausendundsechzig jungen Ammoniten, bis auf zweihundert verwundete, allesamt am Leben geblieben waren. Ihre Schlussfolgerung: Es lag an deren überaus festem Glauben „… an das, was zu glauben sie gelehrt worden waren …“. Ihr überaus fester Glaube bewirkte, dass der Herr mit seiner „… wundertätigen Macht …“ Hilfe leistete.

Macht zu haben, bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Herr die Fähigkeit hat, etwas in seinem Sinn zu bewirken oder zu beeinflussen, und zwar ohne jegliche äußere Einschränkung. Der Glaube, den Menschen in ihn setzen, veranlasst Gott offensichtlich dazu, diese zum Nutzen des Glaubenden einzusetzen. Nun wissen wir allerdings nicht immer, was in der weisen Voraussicht des Herrn `zu unserem Nutzen ist´. Das kann aus irdischer Sicht etwas Schlimmes sein, doch in Bezug auf unser ewiges Leben von unschätzbar großem Wert. So liegt es wieder an uns, alles glaubensvoll hinzunehmen, was der Herr uns zuteilwerden lässt; „die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit.“ (1. Petrus 1:5). Ich muss mich also darin üben, was Gott auch immer in seiner Macht für mich tut, ohne Zweifel als Segen zu sehen, auch wenn es sich momentan für mich ungerecht anfühlt. Ich stehe am Fuße des Berges, der Herr auf der Spitze. Meine Sichtweite ist total eingeschränkt, er überblickt das Ganze. Wie sieht dein Vertrauen in die Macht Gottes aus?

(Bild: Quelle)

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