Darum sprachen sie zur großen Verwunderung der Lamaniten so, dass sie sie überzeugten

Weil Nephi und Lehi, die Söhne Helamans des Jüngeren, mit einer solchen Macht und Vollmacht predigten (Helaman 5:18), „darum sprachen sie zur großen Verwunderung der Lamaniten so, daß sie sie überzeugten, und von den Lamaniten, die im Land Zarahemla und ringsum waren, ließen sich achttausend zur Umkehr taufen und kamen zu der Überzeugung, daß die Überlieferungen ihrer Väter schlecht waren.“ (Helaman 5:19).

Darum sprachen sie zur großen Verwunderung der Lamaniten so, dass sie sie überzeugten. So zu predigen, dass sich achttausend Lamaniten, die ärgsten Feinde der Nephiten und von ihren Vorfahren auf Ungläubig getrimmt, daraufhin taufen ließen, weist auf die Langmut Gottes hin, Menschen, von denen er sieht, dass sie das Potenzial haben, Glauben an ihn und das Erlösungswerk seines Sohnes zu entwickeln, auch die Chance dazu gibt. Durch das Predigen der Missionare und die Bestätigung des Heiligen Geistes, änderten diese achttausend ihre Glaubensansichten vom Atheismus – einer Weltanschauung, die die Existenz eines Gottes verneint – zum Christentum – zu der Religion, die auf Jesus Christus, sein Leben und seine Lehre gegründet ist. Es fand eine entsprechende Herzenswandlung statt (Alma 5:26) und sie änderten ihre Ansichten und ihr Leben, um nun dem Willen Gottes zu entsprechen. Sie übten vollständige Umkehr.

Auch uns wird heute das Evangelium von Jesus Christus mit Macht und Vollmacht durch die Diener des Herrn weltweit gepredigt (Lehre und Bündnisse 71:1), und diejenigen, bei denen es auf vorbereiteten fruchtbaren Boden fällt (Markus 4:1-8), üben aufrichtige und vollständige Umkehr (Alma 42:29) und wenden ihr Herz Gott zu (Lehre und Bündnisse 29:7), und weihen sich dem Dienst an ihren Mitmenschen, also an Gott (Mosia 2:17). Sie lassen sich von bevollmächtigten Dienern Gottes taufen (Lehre und Bündnisse 20:72-74), werden in der Konfirmation als Mitglieder der Kirche seines Sohnes bestätigt und ihnen wird gesagt, dass sie den Heiligen Geist als beständigen Begleiter empfangen sollen (Lehre und Bündnisse 35:6). So erging es meiner Mutter und mir vor schon recht langer Zeit in Berlin. Missionare klopften an, Mutti ließ sei ein, wir hörten zu, studierten, besuchten die Gottesdienste, beteten und empfingen ein Zeugnis, ließen uns taufen, wurden konfirmiert und weihten uns dem Dienst an unseren Mitmenschen (mehr erfährst du hier). Welche Rede, welches Predigen, haben dich schon mal überzeugt?

(Bild: Quelle)

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