Da … diejenigen, die das Böse wählten, zahlreicher waren als diejenigen, die das Gute wählten

Wir erfahren in der Zusammenfassung der Geschichte der Nephiten von Mormon, dass Nephi, der Sohn Helaman des Jüngeren, seinen Richterstuhl an Zezrom übergab, denn das Volk wurde halsstarrig, damit unregierbar, und Nephi wollte deshalb mit seinem Bruder zusammen das Wort Gottes predigen (Helaman 5:1,3-4). „Denn da ihre Gesetze und ihre Regierungen von der Stimme des Volkes eingesetzt wurden und diejenigen, die das Böse wählten, zahlreicher waren als diejenigen, die das Gute wählten, darum wurden sie reif zur Vernichtung, denn die Gesetze waren verderbt geworden.“ (Helaman 5:2).

Da … diejenigen, die das Böse wählten, zahlreicher waren als diejenigen, die das Gute wählten. Schlechte Karten haben meist diejenigen, die in der Minderheit sind. Umso schlimmer, wenn diejenigen, die sich für das Gute entschieden haben, in der Unterzahl sind. Sie werden dann meist unterdrückt und werden gegen ihren Willen bedrängt, dem Guten abzusagen. So entscheidet sich nun auch Nephi dazu, sein Amt als oberster Richter aufzugeben, um dem Volk Umkehr zu predigen. Ein Beispiel findet er in seinem Urgroßvater Alma dem Jüngeren. Auch er gab sein Amt als oberster Richter auf, um dem Volk das Wort Gottes zu predigen, „… sie aufzustacheln, an ihre Pflicht zu denken, und um durch das Wort Gottes allen Stolz und alle Hinterlist und alle Streitigkeiten, die es unter seinem Volk gab, niederzureißen; denn er sah keinen Weg, um sie zurückzugewinnen, als daß er sie mit reinem Zeugnis gegen sie bedrängte.“ (Alma 4:15-20).

Auch in der Zeit bevor Christus wiederkommen wird (Apostelgeschichte 1:11), um seine Herrschaft auf Erden zu übernehmen (Lehre und Bündnisse 133:25), werden diejenigen, die das Böse wählen zahlreicher sein, als diejenigen, die das Gute wählen. Der Herr offenbarte dem Propheten Joseph Smith: „… die Liebe der Menschen wird erkalten, und das Übeltun wird überhandnehmen.“ (Lehre und Bündnisse 45:27). Nicht umsonst schickt auch heute die Kirche des Herrn tausende von Missionare überall in die Welt und lässt Umkehr predigen. Ja der Prophet und die Apostel und alle anderen Generalautoritäten und berufenen Diener und Dienerinnen sehen keinen anderen Weg, als uns mit ihrem Zeugnis zu bedrängen, an unsere Pflichten zu denken, alles Übel niederzureißen. Nicht immer hat die Mehrheit recht. Und so muss ein jeder für sich herausfinden, ob er das Böse gewählt hat und Umkehr üben muss, wenn er auf der Seite des Herrn stehen will. Wie gehst du in dieser Sache – Mehrheit, Minderheit – vor?

mehrheit
(Bild: Quelle; Aphorismus: Quelle)

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