Da der Mensch gefallen war, konnte er von sich aus kein Verdienst zuwege bringen

Aaron erläutert dem König weiter: „Und da der Mensch gefallen war, konnte er von sich aus kein Verdienst zuwege bringen; sondern die Leiden und der Tod Christi sühnen für seine Sünden, durch Glauben und Umkehr und so weiter; und dass er die Bande des Todes zerreißt, damit das Grab keinen Sieg haben wird und damit der Stachel des Todes in den Hoffnungen auf Herrlichkeit verschlungen sei; und Aaron erläuterte dies alles dem König.“ (Alma 22:14).

Da der Mensch gefallen war, konnte er von sich aus kein Verdienst zuwege bringen.

  • Der Fall
    Wenn wir von dem Fall sprechen, so handelt es sich um einen Vorgang der Ureltern aller Menschen, Adam und Eva, im Garten von Eden. Der Herr hatte ihnen geboten: „… Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, 17 doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.“ (Genesis 2:16-17). Adam wollte sich an dieses Gebot halten, doch Eva hat durch Luzifer herausgefunden, dass sie keinen Fortschritt machen könnten und auch nicht das Gebot erfüllen könnten„… Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, …“ (Genesis 1:28), wenn sie nicht von dieser Frucht essen würde. Nachdem ihr Luzifer sagte, dass es keinen anderen Weg des Fortschritts geben würde, entschied sie sich davon zu essen und überzeugte auch Adam es zu tun (Köstliche Perle Mose 4:12). Nun bekamen sie Erkenntnis (Köstliche Perle Mose 4:13), und erst jetzt waren sie in der Lage Gut von Böse zu unterscheiden (Köstliche Perle Mose 4:28), wurden sterblich und aus dem Garten von Eden, und damit aus der Gegenwart Gottes, ausgestoßen (Köstliche Perle Mose 4:29). Dieser Vorgang wird als Fall Adams und Evas bezeichnet und von ihm sind alle ihre Nachkommen betroffen.
  • Kein Verdienst von sich aus
    Wenn du in eine tiefe enge Gletscherspalte fällst, kannst du dich meist auch nicht mit eigenen Kräften, aus eigenem Verdienst, befreien. Du brauchst Hilfe von außen. Aus dem gefallenen Zustand kann sich der Mensch erst recht nicht aus eigenen Kräften befreien. Deshalb hat unser uns liebender und gütiger himmlischer Vater einen Erlöser vorgesehen (Apostelgeschichte 4:10-12), der in der Lage war ein `unbegrenztes Sühnopfer´ zu vollbringen (2. Nephi 9:7), nämlich den Messias (2. Nephi 25:16), ja seinen Einziggezeugten im Fleisch, seinen Sohn (Alma 34:14).

Ohne das `unbegrenzte Sühnopfer´ von Jesus Christus wären wir für immer verloren. Wie unendlich dankbar können wir für seine Liebestat an uns sündigen Menschen sein. In unserem Zustand sind wir gar nicht in der Lage, zu erfassen, was seine Tat für uns bedeutet und ermessen, wie `umfassend´ sie eben ist. Was bewegt dich bei dem Gedanken an Seine Liebestat? Lies auch gerne den Artikel von Russell M. Nelson: „Das Sühnopfer“.

John 20:3–18, Mary Magdalene speaks with the resurrected ChristMaria spricht mit dem, der das `unbegrenzte Sühnopfer´ vollbrachte
(Bild: Quelle)

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