Mit ihren Schmeichelreden täuschten sie viele, die der Kirche angehörten

Etliche vom Volk Zarahemla verstanden das Wort Gottes, welches Alma der Ältere predigte, nicht (Mosia 26:3) und sie versuchten Mitglieder der Kirche des Herrn von ihrem Glauben abzubringen: „Denn es begab sich: Mit ihren Schmeichelreden täuschten sie viele, die der Kirche angehörten, und veranlassten sie, viele Sünden zu begehen; darum wurde es ratsam, diejenigen, die Sünde begingen und der Kirche angehörten, durch die Kirche zu ermahnen.“ (Mosia 26:6).

Mit ihren Schmeichelreden täuschten sie viele, die der Kirche angehörten. Durch Schmeicheln wird versucht, jemandem zu gefallen oder jemanden zu beeinflussen, indem man Dinge sagt, die der Andere gern hört, die aber nicht unbedingt der eigenen Meinung entsprechen. Auf diese Art und Weise kann erreicht werden, dass der so geschmeichelte leicht zu beeinflussen ist. Im Alten Testament lernen wir, dass derjenige der schmeichelt, jemanden dadurch zu Fall bringen will: „Wer seinem Nächsten schmeichelt, breitet ihm ein Netz vor die Füße.“ (Sprüche 29:5). Über Irrlehrer sagt uns Judas, der Bruder von Jesus Christus (Matthäus 13:54-55): „… sie nehmen große Worte in den Mund und schmeicheln den Menschen aus Eigennutz.“ (Judas 16).

Ich lerne daraus, dass ich mich davor hüten muss, anderen aus niederen Beweggründen heraus zu schmeicheln (1. Thessalonicher 2:5) oder mich durch Schmeicheleien verleiten zu lassen, dem Wort Gottes den Rücken zu kehren. Der englische Dichter George Gordon Byron (Lord Byron 1788-1824) sagte: „Fürchte nicht Feinde, die angreifen, sondern Freunde, die schmeicheln.“ (Quelle) Was sind deine Gedanken zu `Schmeichelreden´, gehören übertriebenes Lob bzw. übertriebene Komplimente auch dazu?

schmeicheln(Quelle)

Sie … blieben … in ihrem fleischlichen und sündigen Zustand

Wegen des Unglaubens jener Generation, die während König Benjamins Rede (Mosia 2:6-7) noch zu jung war, verstanden diese das Wort Gottes nicht (Mosia 26:3): „Und sie wollten sich nicht taufen lassen; sie wollten sich auch nicht der Kirche anschließen. Und sie waren, was ihren Glauben betraf, ein abgesondertes Volk und blieben es danach immer, ja, in ihrem fleischlichen und sündigen Zustand; denn sie wollten den Herrn, ihren Gott, nicht anrufen.“ (Mosia 26:4).

Sie … blieben … in ihrem fleischlichen und sündigen Zustand. Der Begriff `Fleischlich´ in der Schrift bezeichnet etwas `Sterbliches´ und `Zeitliches´ bzw. `Weltliches´ und `Sinnliches´. In einem solchen Zustand befinden sich alle Nachkommen Adams und Evas nach deren Vertreibung aus dem Garten Eden (Köstliche Perle Mose 5:1,13). Wollen wir ewiges Leben erlangen, müssen wir uns aus diesem Zustand, einem natürlichen Menschen (1. Korinther 2:14) zu einem geistig gesinnten Menschen hin entwickeln (2. Nephi 9:39). Dies erreichen wir, indem wir diesen `natürlichen Menschen´ ablegen und den Einflüsterungen des Heiligen Geistes nachgeben und wie ein Kind werden (Mosia 3:19). Anderenfalls beharren wir in unserem gefallenen Zustand und der Teufel hat Macht über uns (Mosia 16:5). Das möchte ich gerne vermeiden. Deshalb bemühe ich mich durch Studium der Heiligen Schriften und dem Bemühen die Gebote Gottes zu halten, ein `Freund´ Gottes zu werden. Wie ergeht es dir bei dem Bemühen, diesen `fleischlichen´ Zustand abzulegen?

bekehrenDen fleischlichen Zustand durch Schriftstudium und Bekehrung zu Gott ablegen (Quelle)

Nun konnten sie wegen ihres Unglaubens das Wort Gottes nicht verstehen

Viele kleine Kinder, die zuzeiten König Benjamins, Sohn von Mosia I und Vater von Mosia II, aufwuchsen, verstanden sein Predigen (Mosia 2:6-7) nicht und sie glaubten nicht an die Auferstehung und das Kommen Christi (Mosia 26:1-2): „Und nun konnten sie wegen ihres Unglaubens das Wort Gottes nicht verstehen; und ihr Herz war verhärtet.“ (Mosia 26:3).

Nun konnten sie wegen ihres Unglaubens das Wort Gottes nicht verstehen. Unglaube ist fehlender Glaube an Gott und sein Evangelium. Fehlt mir Glauben an Gott, werde ich mich auch schwerlich mit seinem Wort auseinandersetzen. Drei Folgen davon können sein:

  • dass man sein Herz gegenüber dem Wort Gottes verhärtet. Man will sich damit einfach nicht auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang denke ich an die Jünger Jesu nach seiner Auferstehung, sie wollten den Aussagen derer, die ihnen berichteten, dass er auferstanden war, nicht glauben, sondern hatten ihr Herz verhärtet (Markus 16:14);
  • dass der Herr bei Ungläubigen keine Wunder bewirken kann (3. Nephi 19:35);
  • dass sich der Verstand verfinstert, man „das Wort Gottes nicht verstehen“ kann, im Dunkeln tappt (Lehre und Bündnisse 84:54).

Daraus erkenne ich, dass es besser ist, nach Evangeliumswissen zu trachten

Dennoch kann es passieren, dass ich einige `Geheimnisse Gottes´, geistige Wahrheiten, die nur durch Offenbarung erkannt werden, noch nicht in der Lage bin zu verstehen, weil ich nicht gehorsam genug bin (Lehre und Bündnisse 63:23). Da bleibt mir dann nur der Ruf an Gott: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9:24). Wie ergeht es dir mit Unglauben?

glaube unglaube„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“
(Quelle)

Alma sprach zu ihnen, als sie in großen Gruppen versammelt waren

König Mosia kam mit seiner Rede und Verlesung der Berichte an die Anwesenden der von ihm einberufenen Konferenzversammlung (Mosia 25:1) zu Ende, und übergab die folgende Zeit an Alma den Älteren (Mosia 25:14): „Und Alma sprach zu ihnen, als sie in großen Gruppen versammelt waren, und er ging von einer Gruppe zur anderen und predigte dem Volk Umkehr und Glauben an den Herrn.“ (Mosia 25:15).

Das Konferenzprogramm sah wohl nicht viel anders aus, als es heutzutage aussieht:

  • Über die Versammlungen präsidiert Präsident König Mosia II (Mosia 25:1)
  • 1. Sprecher: Präsident und König Mosia II (Mosia 25:5-6).
  • Zeit für Aussprache:
    – Reaktionen des Volkes (Mosia 25:7-12).
    – Volkszusammenführung (Mosia 25:13).
  • 2. Sprecher: Alma der Ältere (Mosia 25:14)
    – Belehrungen und Ermahnungen aufgeteilt in Gruppen (Mosia 25:15-16).
    – Taufversammlung aufgrund von Bekehrungen (Mosia 25:17).
    3. Sprecher: Präsident und König Mosia
    – Berufungen und Gemeindeangelegenheiten
    – Alma des Älteren zum präsidierenden Hohepriester über die Kirche (Mosia 25:19; 26:7-8)
    – Einrichtung von sieben Gemeinden nebst Berufung der örtlichen Beamten (Mosia 25:19,23).
  • Abschluss: „… der Herr goss seinen Geist über sie aus“ (Mosia 25:24).

Alma sprach zu ihnen, als sie in großen Gruppen versammelt waren. Auch heute sind wir in großen Gruppen über die ganze Erde verteilt versammelt und erleben zusammen die Konferenzversammlungen und werden vom Geist des Herrn berührt. Dank der heutigen technischen Möglichkeiten brauchen die Sprecher nicht von Gruppe zu Gruppe gehen. Sie bleiben in dem Hauptgebäude in Salt Lake City, die Versammlungen werden via Radio, TV, Satellit und Internet weltweit übertragen. Wie sind deine Reaktionen auf die Konferenzversammlungen, die auf Gemeinde-, Pfahlebene und weltweit durchgeführt werden?

generalkonferenzSogar die Frauen kommen in einer besonderen Versammlung zusammen
(siehe hier; Bildquelle)

Sie wollten nicht länger mit dem Namen ihrer Väter genannt werden

Während dieser von Mosia II einberufenen Generalkonferenz in Zarahemla (Mosia 25:1), entschlossen sich diejenigen, deren Väter Nachfolger des schlechten Königs Noa waren (Mosia 11:1), den Namen ihrer Väter abzulegen: „Und es begab sich: Denjenigen, welche die Kinder Amulons und seiner Brüder waren, die die Töchter der Lamaniten zur Frau genommen hatten, missfiel das Verhalten ihrer Väter, und sie wollten nicht länger mit dem Namen ihrer Väter genannt werden; darum nahmen sie den Namen Nephi auf sich, damit man sie die Kinder Nephi nenne und sie zu denjenigen gezählt würden, die man Nephiten nannte.“ (Mosia 25:12; Amulon war ein Führer der Priester Noas Mosia 23:31-32).

Du hast sicherlich schon mal die lateinische Redensart „Nomen est Omen“ gehört. Sie bedeutet frei übersetzt so viel wie „Der Name ist Programm“. So hat der Herr Abram -`Vater der Höhe´ – z. B. als er eine bestimmte Verheißung erhielt so umbenannt, dass sein Name dies auch zum Ausdruck brachte: Abraham – `Vater der Menge´ (Genesis 17:5). Der Name sagt im Allgemeinen viel über eine Person aus, er charakterisiert sie – zumindest aber die Namensgeber.

Sie wollten nicht länger mit dem Namen ihrer Väter genannt werden. Was für eine vorbildliche Jugend, die die Schlechtigkeit ihrer Väter erkannte und daraus schwerwiegende Konsequenzen zog, nämlich ihre Abstammung durch Namensänderung zu leugnen und den Namen eines glaubenstreuen Volkes auf sich zu nehmen. Dies erinnert mich an den Vorgang, bei dem all diejenigen, die dem Satan eine Absage erteilen, durch die Taufe den Namen Christi auf sich nehmen, um zu seinem Volk gezählt zu werden (Lehre und Bündnisse 20:37). Wie wunderbar, dass der Herr uns diese Möglichkeit eröffnet, dem Bösen den Rücken zu kehren und in sein Volk aufgenommen zu werden. Was sind deine Gedanken zu dieser Art der Namensänderung?

der name ist praogrammDer Name ist Programm
(Quelle)

Denn sie wussten nicht, was sie denken sollten

Nachdem in der `Generalkonferenz´ der wiedervereinten Volksgruppen in Zarahemla, die Erlebnisse der beiden zurückgekehrten Auswanderergruppen vorgetragen worden waren, waren sie alle verwundert und erstaunt (Mosia 25:7): „Denn sie wussten nicht, was sie denken sollten; denn als sie diejenigen sahen, die aus der Knechtschaft befreit worden waren, wurden sie von überaus großer Freude erfüllt.“ (Mosia 25:8).

Denn sie wussten nicht, was sie denken sollten. Sie waren den unterschiedlichsten Gefühlen und Reaktionen ausgesetzt:

  • Überaus große Freude über diejenigen, die aus der Knechtschaft befreit wurden (Mosia 25:8).
  • Kummer, Trauer und Tränen wegen derjenigen, die von den Lamaniten getötet worden waren (Mosia 25:9).
  • Sie erkannten die Güte Gottes in der Befreiung Alma des Älteren und seinen Anhängern aus den Händen der Lamaniten (Mosia 25:10).
  • Sie hatten das Bedürfnis dem Herrn zu danken (Mosia 25:10).
  • Schmerz und Sorge um das Wohlergehen ihrer Brüder, der sündhaften Lamaniten (Mosia 25:11).

Ich erkenne, dass sie sehr einfühlsam waren und außerordentlich große Liebe für diejenigen aufbrachten, die Leid aber auch Freude durchlebten. Und sie vergaßen nicht, Gott zu danken. Für mich lerne ich daraus, mehr Empathie (die Fähigkeit, Gedanken, Emotionen, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen zu erkennen, zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren) zu entwickeln. In einem großen Maß habe ich diese Fähigkeit im Laufe meines Lebens schon entwickeln dürfen. Es kommen mir die Tränen, wenn ich die Nachrichten über Mordanschläge, Krieg, Hungersnöte, Leid und Ungerechtigkeit aller Art sehe und höre und mein Flehen ergeht an Gott, er möge doch alles so führen, dass es zum Guten für jeden Einzelnen gereicht. Auch werde ich durch mein Mitempfinden angeregt mehr Unterstützung durch Spenden (allgemein siehe hier) eines großzügigen Fastopfers (siehe hier), als auch in den Fond für Humanitäre Hilfe (siehe hier) und den Ausbildungs- (siehe hier) und Missionarsfond (siehe hier) der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu geben. Mehr Liebe muss ich allerdings noch für diejenigen entwickeln, die nicht an Gott und seinen Erlösungsplan glauben, oder ihn nicht für notwendig erachten. Hier fehlt mir noch die Trauer darüber, dass denjenigen viel verloren gehen kann. Welche Empfindungen und Reaktionen kommen in dir auf, wenn du all das Leid unserer Zeit erlebst?

empathyIch weiß genau, wie du dich fühlst
(Quelle; Titelbild Quelle)

Und nun ließ König Mosia das ganze Volk sich versammeln

Nachdem sich nun das Volk Limhi (Mosia 22:14) und das Volk Alma (Mosia 24:23,25) mit den Nephiten und Mulekiten im Land Zarahemla wieder vereinigt hatten (Mosia 25:13): „… ließ König Mosia das ganze Volk sich versammeln.“ (Mosia 25:1).

Das Buch Mormon handelt im Wesentlichen von zwei Hauptbevölkerungsgruppen, den Lamaniten und den Nephiten (siehe Bild unten; Quelle: Das Buch Mormon, Leitfaden für den Schüler Seite 95).

  • Lamaniten:
    Sie setzten sich aus den Nachkommen Lamans und Lemuels, den älteren Brüdern Nephis (1. Nephi 2:5) und denjenigen, die aus Lehis Auswanderergruppe bei ihnen geblieben waren (1. Nephi 16:7), sowie später zu ihnen gestoßenen nephitischen Abtrünnigen zusammen. Sie waren diejenigen, die sich ihrem jüngeren Bruder Nephi als geistliches Oberhaupt nicht unterordnen wollten und auch das Evangelium nicht annahmen (1. Nephi 7:6), bis auf eine Ausnahme, in der sie rechtschaffener waren als die Nephiten (Jakob 3:5).
  • Nephiten:
    Zu ihnen zählten die Nachkommen Nephis, des Sohnes Lehis, der mit seiner Familie und weiteren Israeliten zuzeiten König Zidkijas (1. Nephi 1:4), ca. 600 v. Chr., auf Geheiß des Herren, aus Jerusalem auswanderte (1. Nephi 2:1-4), sowie diejenigen, die sich ihnen aus Lehis Auswanderergruppe angeschlossen hatten (1. Nephi 16:7), außerdem die Nachkommen Muleks, die ursprünglichen Bewohner Zarahemlas (Helaman 8:21). Mulek war der Sohn König Zidkijas, der nach Babel verschleppt wurde (2. Könige 25:7; Helaman 6:10). Sie waren diejenigen, die im allgemeinen das Evangelium Jesu Christi befolgten.

Und nun ließ König Mosia das ganze Volk sich versammeln. König Mosia II rief die nun wieder zusammengeführten Nephiten zu einer `Generalkonferenz´ zusammen, auf der ihnen die heiligen Berichte der Völker Limhis und Alma des Älteren vorgetragen (Mosia 25:5-6) und die Zuhörer von Verwunderung und Erstaunen ergriffen wurden (Mosia 25:7). Auch wir in heutiger Zeit werden vom geistlichen Oberhaupt der Kirche des Herrn zweimal im Jahr zu einer `Generalkonferenz´ zusammengerufen, auf der uns ebenfalls das Evangelium gepredigt wird. Für mein Empfinden werden auch viele Menschen heutzutage dabei von Verwunderung und Erstaunen ergriffen. Wie ergeht es dir, wenn du der Einladung (siehe hier) Folge leistest und den Rednern aufgeschlossen zuhörst?

zarahemla(Quelle)

Sie ergriffen ihn und banden ihn und peinigten ihm die Haut mit Reisigbündeln

Nachdem die falschen Priester König Noa nun doch zum Zorn gegen Abinadi aufgewiegelt hatten, wird uns berichtet: „Und es begab sich: Sie ergriffen ihn und banden ihn und peinigten ihm die Haut mit Reisigbündeln, ja, bis zum Tod.“ (Mosia 17:13).

Es gab unzählige Propheten, die aufgrund ihres prophetischen Wortes, welches sie nicht widerriefen, hingerichtet wurden. Sie alle waren standhaft und haben den Weisungen des Herrn Folge geleistet, obwohl sie den gewaltsamen Tod vor Augen hatten. So auch Joseph Smith als Wiederhersteller der Kirche des Sohnes Gottes in dieser letzten Evangeliumsdispensation (Lehre und Bündnisse 20:1). Er wurde mehrfach fälschlicherweise angeklagt, bis ein Mob ihn und seinen Bruder im Gefängnis zu Carthage am 27. Juni 1844 erschossen. Somit hat auch er die Verkündung des Wortes Gottes und die Wahrheit mit seinem Blut besiegelt (Lehre und Bündnisse 135:1 auch die Einleitung).

Sie ergriffen ihn und banden ihn und peinigten ihm die Haut mit Reisigbündeln. Immer wenn ich über die Leiden dieser treuen Männer Gottes lese, frage ich mich, wie standhaft ich sein könnte, wenn mir aufgrund meines Zeugnisses von der Wahrheit des Evangeliums und der Zugehörigkeit zur Kirche des Sohnes Gottes, Geißelung bis hin zum Tod angedroht würde. Würde ich auch sagen: „Ich kenne den Menschen nicht“ (Matthäus 26:74). Natürlich kann eine solche hypothetische Frage ihre Antwort nur in der Situation finden. Welche Gedanken gehen dir bei einer solchen Frage durch den Kopf?

Die-Verleugnung-Jesu

Petrus verleugnet Jesus (Quelle)

Nachdem sie zwölf Tage in der Wildnis gewesen waren, kamen sie in das Land Zarahemla

Der Warnung des Herrn folgend, zogen Alma der Ältere und seine Anhänger von ihrem Rastplatz nach dem Lobpreis weiter: „Und nachdem sie zwölf Tage in der Wildnis gewesen waren, kamen sie in das Land Zarahemla, und König Mosia empfing auch sie mit Freuden.“ (Mosia 24:25).

Nachdem sie zwölf Tage in der Wildnis gewandert waren, kamen sie in das Land Zarahemla. Alma der Ältere und seine Anhänger achteten auf die Warnung des Herrn und befolgten sie. Auf diese Weise gelangten sie in ihre ursprüngliche Heimat Zarahemla, aus der sie um die 200 v. Chr. auswanderten (Mosia 9:3,6), zurück, worüber sich der dortige König Mosia II (Sohn Benjamins und Enkel Mosia I) freute. Kurz zuvor kam auch Limhi mit seinem Volk nach Zarahemla zurück (Mosia 22:14) und nun waren sie also um 120 v. Chr. alle wieder als Nephiten in Zentralamerika vereint. Auch ich vereinige mich mindestens jeden Sonntag wieder mit dem Volk des Herrn, indem ich die Kirche besuche, und der Bischof der Gemeinde freut sich, sein Volk vereinigt am Tisch des Herrn zu sehen. Zusammen preisen wir den Herrn und nehmen geistige Nahrung auf. Mit wem vereinigst du dich gerne immer wieder?

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Zeittafel zwischen Auswanderung und Wiedervereinigung der Nephiten

Ich werde die Lamaniten in diesem Tal aufhalten, so dass sie bei der Verfolgung dieses Volkes nicht weiterkommen

Alma der Ältere und sein Volk waren ihrem neuen Peiniger Amulon (Mosia 24:9) mithilfe des Herren entkommen (Mosia 24:17) und dankten ihm auf ihrem Zwischenstopp dafür (Mosia 24:20-21): „Und nun sprach der Herr zu Alma: Beeile dich, und bring dich und dieses Volk aus diesem Land, denn die Lamaniten sind erwacht und verfolgen dich; darum bring dich aus diesem Land, und ich werde die Lamaniten in diesem Tal aufhalten, so dass sie bei der Verfolgung dieses Volkes nicht weiterkommen.“ (Mosia 24:23).

Ich werde die Lamaniten in diesem Tal aufhalten, so dass sie bei der Verfolgung dieses Volkes nicht weiterkommen. Alma und „alle ihre Männer und alle ihre Frauen und alle ihre Kinder, die sprechen konnten, erhoben die Stimme, um ihren Gott zu preisen.“ (Mosia 24:22) und nach diesem Lobpreis gab der Herr Alma die Anweisung unverzüglich weiterzuziehen und er werde die aus dem Schlaf erwachten und sie nun verfolgenden Lamaniten aufhalten (um 130 v. Chr. in Zentralamerika). Hier werde ich an die Befreiung Israels aus der Knechtschaft der Ägypter um 1500 v. Chr. erinnert (Exodus 14:17-31). Auch hier verhinderte der Herr, dass die Streitmächte des Pharaos die fliehenden Israeliten einholen konnten. Die Israeliten erkannten die Hilfe des Herrn, fürchteten ihn und glaubten an ihn und ihren Anführer Mose. Ich lerne, dass ich nicht vergessen darf, dem Herrn für seine Hilfe zu danken, ihn zu loben und zu preisen und weiterhin auf seine Hilfe hoffen darf für den Fall, dass meine Kräfte nicht ausreichen. Der Herr hat meine Mutter und mich durch zwei seiner Diener aus der Knechtschaft der Finsternis befreit. Ich danke Gott seitdem dafür und hoffe weiterhin auf seine Hilfe, um bis ans Ende meines Erdenlebens im Glauben an ihn standhaft bleiben zu können, nicht wieder in die Finsternis zurückzufallen. Wann bist du das letzte Mal vom Herrn errettet worden und hast nicht vergessen ihm dafür angemessen zu danken?

aufhalten
Gott hält die Ägypter auf, damit sie Israel nicht einholen können
(Quelle)