Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen

Jesaja wird von Abinadi weiter zitiert: „Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen; er hat ihm Schmerz auferlegt; wenn du seine Seele zu einem Opfer für Sünde machen wirst, wird er seine Nachkommen sehen, wird er seine Tage verlängern, und das Wohlgefallen des Herrn wird in seiner Hand gedeihen.“ (Mosia 14:10; vergleiche Jesaja 53:10).

  • Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen; er hat ihm Schmerz auferlegt
    Es gefiel dem Herrn, dass sein Sohn Jesus Christus Schmerzen im Leib ertragen und sein Leben am Kreuz hingegeben hat, da er dies alles mit ihm selber schon im Vorherdasein so für einen weisen Zweck geplant hatte (Titus 1:2; Lehre und Bündnisse 128:22)
  • Wenn du seine Seele zu einem Opfer für Sünde machen wirst, wird er seine Nachkommen sehen
    Christus hat sich für die Sünden der gesamten Menschheit geopfert, sein Leben gelassen und es mit einem verherrlichten Körper für alle Ewigkeit wieder aufgenommen und wird dadurch diejenigen, die sein Sühnopfer annehmen und seinem Vorbild nacheifern als seine Söhne und Töchter annehmen dürfen, als seine Nachkommen (Johannes 1:12; Lehre und Bündnisse 11:30)
  • Wird er seine Tage verlängern
    Durch seine Auferstehung sind seine Tage in alle Ewigkeit verlängert, er hat den Tod für immer überwunden (1. Korinther 15:21-23)
  • Das Wohlgefallen des Herrn wird in seiner Hand gedeihen
    Gottvater hatte den Plan, durch das Sühnopfer seines Sohnes, allen Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, wieder in seine Gegenwart, aus der sie durch den Fall Adams verbannt waren, zurückzugelangen (2. Nephi 9:6)

Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen. Für uns haben das der Vater und der Sohn durchgezogen, damit wir die Möglichkeit bekommen, seinen Plan der Erlösung kennenzulernen, anzunehmen und durch richtiges Handeln solche Fortschritte zu machen, dass wir zu ihnen in unsere himmlische Heimat zurückkehren können. Wie stehst du zu diesem Plan der Erlösung?

10010083_305242159641195_6270755058518842072_o

(Quelle)

Und er machte sich sein Grab bei den Schlechten und bei dem Reichen in seinem Tod

Darüber, wo Jesu Grab sein würde, spricht Jesaja im folgenden Vers (um 148 v. Chr.): „Und er machte sich sein Grab bei den Schlechten und bei dem Reichen in seinem Tod; wohl hat er nie Böses getan, und kein Betrug war in seinem Munde.“ (Mosia 14:9; vergleiche Jesaja 53:9)

  • Er machte sich sein Grab bei den Schlechten
    Hierbei denke ich eher an die Kreuzigung zwischen zwei Verbrechern, anstatt an sein Grab (Lukas 23:32-33)
  • Bei dem Reichen in seinem Tod
    Ein reicher Mann aus Arimathäa stellte sein eigenes Grab für den Leichnam Jesu zur Verfügung (Matthäus 27:57-60)
  • Wohl hat er nie Böses getan, und kein Betrug war in seinem Munde
    Sogar Pilatus, der Stadthalter des römischen Kaisers Tiberius in den Provinzen Judäa und Samaria, konnte nichts finden, dessen Jesus hätte angeklagt werden können (Johannes 19:4Johannes 19:4), denn er zog umher und tat Gutes (Apostelgeschichte 10:37-38)

Und er machte sich sein Grab bei den Schlechten und bei dem Reichen in seinem Tod. Ich denke bei diesen ganzen Ereignissen an die Aufforderung, die Petrus an die Sklaven richtete, und beziehe sie ebenso auf mich: „Wenn ihr aber recht handelt und trotzdem Leiden erduldet, das ist eine Gnade in den Augen Gottes.“ (1. Petrus 2:18-23). Wie empfindest du, wenn du trotz guter Taten misshandelt wirst?

grab jesu

Das Felsengrab des Joseph, in das er Jesu Leichnam legte
(Quelle)

Wegen Übertretungen des Volkes wurde er geplagt

Den Grund, warum Christus getötet wurde, erklärt Jesaja so: „Er ist aus dem Gefängnis und aus dem Gericht genommen worden; und wer wird seine Generation verkünden? Denn aus dem Land der Lebenden ist er abgeschnitten worden; um der Übertretungen meines Volkes willen wurde er geplagt.“ (Mosia 14:8; vergleiche Jesaja 53:8). Auch diesen Vers verstand der Kämmerer nicht, als er ihn in seinem Wagen kutschierend las (Apostelgeschichte 8:33).

  • Er ist aus dem Gefängnis und aus dem Gericht genommen worden
    Aus dem Verhör vor Pilatus heraus, wurde Christus, nachdem ihn die Soldaten drangsaliert hatten, zur Schädelstätte geführt um ihn zu kreuzigen (Markus 15:15-20).
  • Wer wird seine Generation verkünden?
    Vielleicht: Wer wird sich darum kümmern, was mit Christus geschehen ist und was er für uns vollbracht hat (Jesaja 53:8)?
  • Aus dem Land der Lebenden ist er abgeschnitten worden
    Am Kreuz hat er seinen Geist in des Vaters Hände befohlen und selber sein irdisches Leben aufgegeben (Lukas 23:46).

Um der Übertretungen meines Volkes willen wurde er geplagt. Da wir alle Sünder sind (Römer 3:23), konnte es nur Christus sein, der geplagt wurde (Leiden in Getsemani und auf Golgatha), da nur er das fehlerlose Lamm darstellte (Numeri 6:14), welches Gottvater als Versöhnung für unsere Übertretungen akzeptierte (2. Korinther 5:18). Er erbrachte dieses Sühnopfer und kann dadurch Fürsprache für uns beim Vater einlegen (Mosia 15:8; 2. Nephi 2:9).

christi leiden

Als Christus in Getsemani leidet, stärkt ihn ein Engel
In welchen Situationen hat dich schon mal ein Engel gestärkt?
(Lukas 22:41-44; Quelle)

Wie ein Schaf vor seinen Scherern stumm ist, so hat er seinen Mund nicht aufgetan

Christi Verhalten gegenüber seinen Peinigern kurz vor seiner Hinrichtung beschreibt Jesaja folgendermaßen: „Er wurde bedrückt, und er wurde bedrängt, doch er tat seinen Mund nicht auf; er ist wie ein Lamm zum Schlachten hingeführt worden, und wie ein Schaf vor seinen Scherern stumm ist, so hat er seinen Mund nicht aufgetan.“ (Mosia 14:7; vergleiche Jesaja 53:7). Diese Schriftstelle las auch gerade der Kämmerer (neben dem Mundschenk eines der sechs wesentlichen Ämter am Hofe eines Königs; 2. Könige 20:18) aus Äthiopien, als er von Philippus, einem der Zwölf Apostel Jesu (Matthäus 10:2-3), gefragt wurde: „Verstehst du auch, was du liest?“ (Apostelgeschichte 8:29-32).

Wie ein Schaf vor seinen Scherern stumm ist, so hat er seinen Mund nicht aufgetan. Des Öfteren konnte ich zusehen, wie mein Schwager Schafe geschoren hat. Er schnappte sich einfach eines der Schafe aus der Herde, legte es auf seine Seite und begann mit der Schur. Das Schaf hat dabei keinen Ton von sich gegeben, hat sich der Prozedur, nicht einmal mit dem Anschein eines Widerstandes, friedlich hingegeben. Als die jüdischen Hohepriester Christus vor dem Stadthalter Pontius Pilatus in diversen Punkten anklagten, und er von diesem dazu befragt wurde, beantwortete er seine Fragen nicht, er blieb einfach stumm (Markus 15:3-5; Mosia 15:6). Ich lerne daraus, dass es im Leben Situationen gibt, in denen es besser ist zu schweigen, als sich zu rechtfertigen und in ein Streitgespräch verwickeln zu lassen. In welchen Situationen bist du so stumm, wie ein Schaf bei der Schur?

Munkacsy_-_christ_before_pilate.jpg

Christus vor Pilatus, Gemälde von Mihály von Munkácsy, 1881
(Quelle)

Wir alle sind wie Schafe irregegangen

Winston Churchill sagte: „Stolze Menschen verirren sich lieber, als nach dem Weg zu fragen.“ Jesaja sagt über das Verirren: „Wir alle sind wie Schafe irregegangen; wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg; und der Herr hat ihm die Übeltaten von uns allen auferlegt.“ (Mosia 14:6; vergleiche Jesaja 53:6).

Wir alle sind wie Schafe irregegangen. Wenn ich mir eine Schafherde auf der Weide vorstelle, dann werden einige Schafe in kleinen Gruppen an der einen Stelle grasen und andere an anderen Stellen. Sie gehen einfach dorthin, wo sie meinen das bessere Futter zu finden. Dabei kann es sicherlich vorkommen, dass einige irgendwo eine Lücke im Zaun finden und die Weide verlassen, weil sie meinen, dass es da draußen noch besseres Futter geben würde. Dabei können sie sich verirren. Ebenso kann auch ich im übertragenen Sinn in die Irre gehen, was unser Ziel auf Erden angeht, nämlich mich auf der Weide `Gottes Plans der Erlösung´ aufzuhalten und meine geistige Nahrung aus dem Evangelium zu ziehen. Ich sehe vielleicht irgendwo abseits der Weide etwas, wovon ich mich momentan stärker angezogen fühle, finde ein Loch im Zaun, und verlasse die Weide des Evangeliums und verirre mich. Wie schön, wenn es dann jemanden gibt, der mir hilft, wieder den Weg zur Weide des Herrn zurückzufinden (Deuteronomium 22:1). Wie fühlst du dich, wenn du merkst, dass du dich verirrt hast?

zitat-gott-gab-den-menschen-den-freien-willen-auch-auf-die-gefahr-hin-dasz-er-sich-verirrt-denn-nur-aus-jean-baptiste-henri-lacordaire-216293

(Quelle)

Aber er wurde verwundet für unsere Übertretungen

Jesaja, der von Abinadi 148 v. Chr. zitiert wurde, macht uns klar, wofür Jesus leiden musste: „Aber er wurde verwundet für unsere Übertretungen, er wurde zerschlagen für unsere Übeltaten. Die Züchtigung um unseres Friedens willen war auf ihm; und durch seine Striemen sind wir geheilt.“ (Mosia 14:5: vergleiche Jesaja 53:5).

  • Verwundet
    Bei Jesaja heißt es, dass er durchbohrt wurde. Verwundet wurde er schon bei den Misshandlungen vor seiner Kreuzigung und dann wurde er ans Kreuz genagelt (Johannes 19:23), seine Gliedmaßen wurden durchbohrt (Lukas 23:33). Den Nephiten erschien Jesus um 34 n. Chr. nach seiner Auferstehung auf dem amerikanischen Kontinent und zeigte ihnen seine Nägelmale in seinen Händen und Füßen (3. Nephi 11:14).
  • Zerschlagen
    Bei Jesaja heißt es zermalmt. Zermalmen bedeutet etwas durch Druck zerstören. Da denke ich an den inneren Druck, den Jesus in Getsemani ausgehalten hat, der so groß war, dass aus jeder seiner Pore Blut drang (Lukas 22:44; Mosia 3:7).
  • Züchtigung, Striemen
    Als Jesus von den Hohepriestern und die Ältesten des Volkes vor den Stadthalter Pilatus gebracht und angeschuldigt wurde, wollten die Juden, dass Christus gekreuzigt wurde. Dem Voraus wurde er noch gegeißelt (Auspeitschung mit Lederpeitschen, in die spitze Metallstücke eingebunden waren, Matthäus 27:26).

Aber er wurde verwundet für unsere Übertretungen. All das Leid hat Christus auf sich genommen, um für unsere Sünden, zur Versöhnung mit Gott (Kolosser 1:20), ein Sündopfer (Levitikus 4:1-3) zu erbringen. Unsere Sünden verursachen im geistigen Sinne Wunden sowohl bei Jesus Christus als auch bei uns selber. Von diesen Wunden werden wir durch sein Leiden geheilt (1. Petrus 2:24), wenn wir sein Sühnopfer annehmen. Die Wunden, die wir Jesus durch unseren Ungehorsam zufügen, werden sicherlich dadurch geheilt, dass wir seine treuen Anhänger werden und bleiben. Was tust du, um dich seines Sündopfers würdig zu erweisen?

christus erscheint nephiten

Christus erscheint den Nephiten
(Quelle)

Gewiss hat er unsere Schmerzen getragen und unsere Leiden auf sich geladen

Über das Leiden Jesu prophezeite Jesaja, der von Abinadi um 148 v. Chr. zitiert wird: „Er ist verachtet und von den Menschen verworfen, ein Mann der Leiden und mit Schmerz vertraut; und wir haben gleichsam unser Angesicht vor ihm verborgen; er wurde verachtet, und wir achteten ihn nicht. 4  Gewiss hat er unsere Schmerzen getragen und unsere Leiden auf sich geladen; doch wir erachteten ihn als geplagt, geschlagen von Gott und bedrängt.“ (Mosia 14:3-4; vergleiche Jesaja 53:3-4).

  • Er ist verachtet und von den Menschen verworfen
    Bei dem Verhör Jesu vor dem Hohen Rat wird uns deutlich, wie Christus insbesondere von der Geistlichkeit verachtet und seine Göttlichkeit verworfen wurde (Matthäus 26:62-67) oder die Verachtung und Verspottung durch Herodes (Lukas 23:11).
  • Ein Mann der Leiden und mit Schmerz vertraut
    Christus ist durch Leiden gegangen und hat Schmerzen erlitten, die kein Mensch je hätte ertragen können (Mosia 3:7), bis hin zum Ringen in Getsemani (Lukas 22:41-44) und seiner letztendlichen Kreuzigung (Lukas 23:33).
  • Wir haben gleichsam unser Angesicht vor ihm verborgen
    Petrus verbarg sein Angesicht vor ihm, als er ihn verleugnete (Matthäus 26:69-75).

Gewiss hat er unsere Schmerzen getragen und unsere Leiden auf sich geladen. Bei den obigen Beispielen fasse ich mir an die eigene Nase und frage mich, wo ich hier und da genauso handle. Wenn ich mich dann ertappe, übe ich sofort Umkehr und bitte um Vergebung, denn Jesus hat dies alles für dich und mich geduldig ertragen. Was bewegt dich, wenn du an Jesu Leiden denkst?

jesu leiden

(Quelle)

Er wird wachsen vor ihm wie zarter Reis

Elder Jeffrey R. Holland hat erklärt, wie bedeutend Jesaja 53 (Mosia 14) als Zeugnis für die Rolle des Erretters ist: „Gewiss wurden das Leben, der Tod und das Sühnopfer des Herrn Jesus Christus nie erhabener, ausführlicher und lyrischer verkündet als im 53. Kapitel des Buches Jesaja, das im Buch Mormon in Gänze von Abinadi zitiert wurde, als er in Ketten vor König Noa stand.“ (Christ and the New Covenant, Seite 89.).

Abinadi zitiert die ersten beiden Verse von Jesaja 53: „Ja, sagt nicht auch Jesaja: Wer hat unserer Kunde geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart? 2  Denn er wird aufwachsen vor ihm wie ein zartes Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich; er hat nicht Gestalt noch Anmut; und wenn wir ihn erblicken werden, wird es da kein Aussehen geben, so dass wir ihn begehren würden.“ (Mosia 14:1-2; vergleiche Jesaja 53:1-2).

Wer hat unserer Kunde geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart?
Die meisten Menschen glaubten nicht an die Prophezeiungen, dass der Sohn Gottes selber auf die Erde herniederkommen würde, erst recht erkannten sie ihn nicht, als er schon unter ihnen wirkte, ihnen seinen Arm, seine Macht, offenbarte (Johannes 12:37-38).

  • Er wird aufwachsen vor ihm wie ein zartes Reis
    In der Einheitsübersetzung ist von einem `jungen Spross´ die Rede. Es handelt sich dabei um einen zarten Trieb, der aus dem Geschlecht Isais erwachsen würde (Jesaja 11:1). Christi Vorfahren gehen zurück auf den Stamm Isai (Matthäus 1:1-16).
  • Wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich
    Hier auf Erden würde Christus allerdings unter Menschen aufwachsen, die seine Botschaft ablehnen würden (Jesaja 11:10; Matthäus 13:3-9; Matthäus 13:54-58; Lukas 13:34).
  • Er hat nicht Gestalt noch Anmut
    Christus würde nicht anders aussehen wie jeder andere Mensch auch, also nicht in besonderer Aufmachung wie z. B. weltliche Würdenträger (z.B. „Am dritten Tag legte Ester ihre königlichen Gewänder an …“, Esther 5:1).

Er wird aufwachsen vor ihm wie ein zartes Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Meine Dankbarkeit kann nicht groß genug sein für Ihn, der sich aus der Gegenwart Gottvaters herabgelassen hat, um sein Reich auf Erden aufzurichten und zu unserem Heil zu wirken. Wie stehst du zu Christus?

christus

Statue von Jesus Christ im Mesa-Arizona Temple (Quelle)

Haben sie nicht gesagt, Gott selbst werde unter die Menschenkinder herabkommen

Abinadi stellt den falschen Priestern König Noas rhetorische Fragen zu dem, was die Propheten seither über Christus prophezeit haben: „Haben sie nicht gesagt, Gott selbst werde unter die Menschenkinder herabkommen und Menschengestalt annehmen und mit großer Macht auf dem Antlitz der Erde einhergehen? 35  Ja, und haben sie nicht auch gesagt, er werde die Auferstehung der Toten zustande bringen und er selbst werde bedrückt und bedrängt werden?“ (Mosia 13:34-35)

Haben sie nicht gesagt, Gott selbst werde unter die Menschenkinder herabkommen.

Beispielhaft im Alten Testament:

  • Seine Geburt durch eine Jungfrau wurde von Jesaja vorhergesagt (Jesaja 7:14; Jesaja ben Amoz wirkte im damaligen Südreich Juda zwischen 740 und 701 v. Chr.)
  • Daniel sagt voraus, dass ein kraftvoller König mit großer Macht kommen wird (Daniel 11:3; um 600 v. Chr.)
  • Der Erlöser wird sich über den Staub erheben und dadurch die Auferstehung der Toten zustande bringen (Ijob 19:25-26; Köstliche Perse Mose 5:10)
  • Jesaja prophezeit seine Leiden (Jesaja 53:3-7; vergleiche Zitat Abinadis in Mosia 14:3-7)
    Gott hat erfüllt, was alle Propheten über das Leiden des Messias prophezeiten (Apostelgeschichte 3:18)

Beispielhaft im Buch Mormon und in neuzeitlicher Offenbarung:

Er hat für uns alle gelitten wie wir es uns nicht vorstellen können, damit wir nicht leiden müssten, wenn wir Umkehr üben (Lehre und Bündnisse 19:15-16; 2. Nephi 9:21). Wie erzeigen du und ich dafür unsere Dankbarkeit?

jesus-christ-atonement-gethsemane_1298840_inl

Christus leidet für uns in Getsemani
(Quelle)

Hat nicht Mose ihnen das Kommen des Messias prophezeit?

Abinadi erklärt den falschen Priestern, die König Noa eigenmächtig ernannte: „Denn siehe, hat nicht Mose ihnen in Bezug auf das Kommen des Messias prophezeit und dass Gott sein Volk erlösen werde? Ja, und selbst alle Propheten, die prophezeit haben von Anfang der Welt an — haben sie nicht mehr oder minder mit Bezug darauf gesprochen?“ (Mosia 13:33).

Hat nicht Mose ihnen in Bezug auf das Kommen des Messias prophezeit und dass Gott sein Volk erlösen werde? Anders als im Buch Mormon, wird im Alten Testament der Name `Christus´, welcher ja der `Messias´ ist, nämlich des Sohnes Gottvaters, nie genannt. Wenn dort von Gott oder dem `Herrn´ die Rede ist, wird meist der Name `Jahwe´ (als Eigenname das hebräische Tetragramms: JHWH, übersetzt: „der ewige ICH BIN“; siehe Exodus 3:14) benutzt. Ein Dominikanermönch übersetzte um 1270 das in der griechischen Version benutzte Tetragramm mit `Jehova´ (hier). In neuzeitlicher Offenbarung, in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), wird uns auch gesagt, dass der vorirdische Jesus Christus als Jehova bekannt ist (Lehre und Bündnisse 110:3-4). Im Alten Testament der Einheitsübersetzung kommt der Name `Jahwe´ im Pentateuch (Fünf Bücher Mose) 124 mal vor. Von diesem „Jahwe“, unserem `Retter´ (Exodus 15:2; Lukas 2:11), als dem `Gott Abrahams, Isaaks und Israels (Jakobs)´ prophezeien in der Tat alle Propheten des Alten Testamentes (beispielhaft: Exodus 3:15; Jesaja 7:14). Welche Vorstellung hast du vom Gott des Alten Testamentes?

Jehova

(Quelle)