Viele von den Lamaniten gingen in das Land nordwärts; … um dem Volk zu predigen

Über die weiteren missionarischen Aktivitäten der Lamaniten, sowie Nephis und Lehis, lesen wir: „Und es begab sich: Viele von den Lamaniten gingen in das Land nordwärts; und auch Nephi und Lehi gingen in das Land nordwärts, um dem Volk zu predigen. Und so endete das dreiundsechzigste Jahr.“ (Helaman 6:6).

Viele von den Lamaniten gingen in das Land nordwärts; … um dem Volk zu predigen. Die bekehrten Lamaniten, und auch Nephi und Lehi, denken auch an diejenigen Brüder und Schwestern, die vor einiger Zeit in das Land im Norden ausgewandert waren. Vor etwa sechsundzwanzig Jahren machten sich viele Nephiten von Zarahemla aus auf dem Seeweg auf und besiedelten Land, das von Zrahemla aus nordwärts lag (Alma 63:4-6). Auch viele gebürtige Lamaniten wanderten aus und siedelten sich dort an, und es gab Handel zwischen den Zurückgebliebenen und denen, die im Land im Norden siedelten (Helaman 3:9-12).

Für mich lerne ich aus diesem Vers, dass ich in meinem Dienst am Nächsten niemanden vergessen darf. Wenn ich Familien zur Betreuung zugeteilt bekommen habe, werde ich auch an diejenigen denken, die von mir aus etwas weiter wegwohnen. Da gibt es ein wunderbares Beispiel von Bruder Krause, das der vorherige Präsident und Prophet der Kirche, Thomas S. Monson, oft erzählt hat. Eines Tages sprach Bruder Krause seinen Partner an, dass sie sich auf den Weg machen wollten, Bruder Johann Denndorfer zu besuchen. Sein Partner fragte, wann sie wieder zurückkommen würden. Bruder Krause antwortete: „Ach so in einer Woche – falls wir es schaffen!“. Sie machten sich also von Ostdeutschland auf den Weg nach Ungarn, um ihren Dienst am Nächsten wahrzunehmen. Welcher Segen durch diesen Besuch in der Ferne Bruder Denndorfer erwuchs, kannst du in der Kirchenzeitschrift „Der Stern“, Juli 1996 Seite 43 nachlesen. Denkst du in deinem Dienst auch an diejenigen, die dir ein wenig mehr Aufwand abfordern?

dienstDienen, wie Christus es tat
(Bild: Quelle)

Viele predigten mit überaus großer Macht und Vollmacht

Mormon berichtet uns über die Lamaniten, die nach Zarahemla gingen: „Ja, und viele predigten mit überaus großer Macht und Vollmacht, so daß sie viele von ihnen in die Tiefen der Demut hinabführten, damit sie demütige Nachfolger Gottes und des Lammes seien.“ (Alma 6:5).

Viele predigten mit überaus großer Macht und Vollmacht. Wir können hier erkennen, wie vom Herrn bevollmächtigtes Predigen des Wortes Gottes wirken kann, wenn es auf den richtig vorbereiteten Boden fällt (Matthäus 13:2-8). Sogar, die vorausgegangene Jahrhunderte andauernde Feindschaft zwischen Prediger (Lamaniten) und Hörer (Nephiten) waren wie weggewischt. Christusliebe musste offensichtlich herrschen, um diese Wirkung des sich Demütigens zu erzielen.

Ich stelle mir die Frage, wie wirkt das Predigen der heute lebenden, und vom Herrn berufenen, Diener (siehe hier) auf mich? Führt mich ihr Predigen auch in die `Tiefen der Demut´? Ich meine, es kommt ganz auf meine eigene Einstellung gegenüber dem Prediger und dem Inhalt der Predigt an. Hege ich Abneigung oder Sympathie, bin ich für die Thematik offen, oder verschließe ich mich. Ganz so, wie es in dem oben verlinkten Gleichnis vom Sämann aufgezeigt wird. Ich lerne daraus, dass ich mich Woche für Woche darauf vorbereiten muss, um mit dem rechten Geist, der rechten Einstellung, in die sonntäglichen Versammlungen zu gehen, wenn ich etwas erkennen will, was mir hilft, mich weiter zu entwickeln. Meine Vorbereitung sieht so aus, dass ich täglich in den Schriften forsche und u. a. dafür bete, dass ich in den Versammlungen einen aufnahmefähigen Geist haben werde, mich also bis in die `Tiefen der Demut´ begeben werde, um mich nicht über den zu stellen, der predigt (2. Nephi 9:42), nicht an ihm Fehler suche, sondern an meine eigenen Schwächen denke (Ether 12:27). Damit habe ich die Einstellung, die mir hilft aufmerksam mit dem Wunsch zuzuhören, etwas zu erkennen, was mir bei richtiger Anwendung in meiner Entwicklung weiterhelfen wird. Wie begibst du dich in die `Tiefen der Demut´?

demut

Lasst uns entscheiden, demütig zu sein. Wir können es schaffen. Ich weiß, dass wir es können
(Zitat siehe hier; Bild: Quelle)

Und ermahnten sie zu Glauben und Umkehr

Der Spieß hatte sich umgedreht: Nun ermahnten viele Lamaniten die Nephiten: „Und es begab sich: Viele von den Lamaniten kamen in das Land Zarahemla herab und verkündeten dem Volk der Nephiten, auf welche Weise sie bekehrt worden waren, und ermahnten sie zu Glauben und Umkehr.“ (Helaman 6:4).

Und ermahnten sie zu Glauben und Umkehr. Um andere aufzufordern Umkehr zu üben und zu glauben, bedingt, dass man selber erst einmal `bekehrt´ ist. Mit Bekehrung ist verbunden, seine Glaubensansichten zu ändern, um den Willen Gottes anzunehmen (Apostelgeschichte 3:19). Man entscheidet sich, seinen früheren Lebenswandel aufzugeben, sich zum Besseren zu verändern und ein Jünger, eine Jüngerin, Christi zu werden (Mosia 5:2). Zur vollständigen Bekehrung gehört, dass man Bündnisse mit dem Herrn eingeht: Taufe durch seine bevollmächtigten Diener Gottes, Konfirmation (Bestätigung als Mitglied der Kirche des Sohnes Gottes und den Auftrag, den Heiligen Geist zu empfangen), beständig bleiben im Glauben an den Herrn Jesus Christus.

Wenn ich mich in dieser Weise bekehre, ist das die Neugeburt, von der in der Schrift die Rede ist (Johannes 3:3). Ich muss den `natürlichen Menschen´ abgelegt haben und die Einflüsterungen des Heiligen Geistes befolgen und mich dem Willen Gottes fügen, wie ein Kind sich dem Willen seines Vaters fügt (Mosia 3:19; Matthäus 18:3). Auch ich wurde durch die Macht des Wortes bekehrt (Alma 53:10) und danke dem himmlischen Vater aus tiefstem Herzen dafür. Darf ich mich doch durch das Befolgen der Gesetze Gottes `frei´ fühlen (Lehre und Bündnisse 98:8). Ich bin auch dankbar, dass der Herr uns durch seine heute lebenden berufenen Dienerinnen und Diener (siehe hier) immer wieder zur Umkehr ermahnt. Was lösen solche Ermahnungen bei dir aus?

glaube(Bild: Quelle)

Sie pflegten Gemeinschaft miteinander und erfreuten sich einer am anderen

Einerseits fielen viele Nephiten vom Glauben und der Kirche ab, andererseits fanden viele Lamniten zum Glauben und wurden sogar rechtschaffener als die Nephiten (Helaman 6:1-2). „Doch hatte das Volk der Kirche große Freude wegen der Bekehrung der Lamaniten, ja, wegen der Kirche Gottes, die unter ihnen aufgerichtet worden war. Und sie pflegten Gemeinschaft miteinander und erfreuten sich einer am anderen und hatten große Freude.“ (Helaman 6:3).

Sie pflegten Gemeinschaft miteinander und erfreuten sich einer am anderen. Endlich begann nach Jahrhunderten eine positive Entwicklung zwischen den einstigen Feinden, ja sogar eine `Gemeinschaft´, in der sich einer an dem anderen erfreute. Es entstand eine Gruppe von Personen, die durch gemeinsame Anschauungen untereinander und miteinander verbunden war. Lamaniten und Nephiten lebten in gegenseitiger Verbundenheit. Ein starkes `Wir-Gefühl´ entstand.

Solch ein starkes `Wir-Gefühl´ kennst du heute sicherlich von Ereignissen die viele in gleicher Weise emotional ansprechen. Gerade haben wir es wieder hinter uns (allerdings nicht erfolgreich): „Wir sind Deutschland! – Eine Nation im Fußball-Rausch“. Wie schweißen solche Empfindungen ein Volk doch zusammen. Zugegeben, das lässt dann auch schnell wieder nach. Etwas, das länger anhält, sind gemeinsame Glaubensansichten. Da kann ich mit vielen anderen voller Freude sagen „Wir sind Mormonen“ (siehe hier). Uns vereint der gemeinsame Wunsch und Wille, Gott zu dienen, freundlich miteinander umzugehen, einander zu erbauen und zu stärken. Wir pflegen zusammen eine Gemeinschaft mit Gott Vater und seinem Sohn, so wie es schon im ersten Brief des Johannes heißt, der an einen begrenzten Kreis einer christlichen Gemeinde gerichtet wurde: „was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“ (1. Johannes 1:3). Was im ersten Jahrhundert nach Christus bezeugt wurde, gilt genauso auch heute. Zudem verbindet uns alle noch die Tatsache, dass ein jeder von uns ein Kind Gottes ist (Römer 8:16-17). Wir alle haben dieselbe Wurzel. Ist das nicht ein Grund Gemeinschaft miteinander zu pflegen und uns aneinander zu freuen, egal welcher Hautfarbe oder Rasse (2. Nephi 26:33)? Jeden Sonntag erfreue ich mich an der Gemeinschaft der Heiligen in den Versammlungen unserer Gemeinde. Wie pflegst du Gemeinschaft und erfreust dich an deinem Nächsten?

Mormon Leadership Gathers For General ConferenceEine Art der Gemeinschaftspflege: Gesang
(Bild: Quelle)

Es gab viele Nephiten, die verstockt und reuelos und äußerst schlecht geworden waren

Über den Stand der Nephiten zur Zeit um 30 v. Chr. berichtet Mormon in seiner Zusammenfassung: „Denn siehe, es gab viele Nephiten, die verstockt und reuelos und äußerst schlecht geworden waren, so daß sie das Wort Gottes und alles Predigen und Prophezeien, das an sie erging, verwarfen.“ (Helaman 6:2).

Es gab viele Nephiten, die verstockt und reuelos und äußerst schlecht geworden waren. Mormon lässt uns also wissen, dass diejenigen, die eigentlich das Wort Gottes von Geburt an und von ihren Vätern her kannten und vorgelebt bekamen, in dieser Zeit gegenüber ihren Worten und den Worten der Kirchenführer besonders stark uneinsichtig, starrsinnig, wurden. Sie sahen nicht ein, dass sie sich vom Wort des Herrn abkehrten, ihr Gewissen stumpfte ab, verfielen dem Bösen und empfanden keine Reue darüber.

Ich werde erinnert an das Verhalten der elf Apostel Jesu nach seiner Auferstehung. Als Erstes erschien er Maria aus Magdala. Sie ging zu den Aposteln und berichtete ihnen von seiner Auferstehung. Sie aber glaubten ihr nicht. Auch zwei weiteren, denen sich der Auferstandene zeigte, glaubten ihrem Zeugnis nicht. „Später erschien Jesus den Elf selbst, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.“ (Markus 16:9-14). Mir wird vor Augen gehalten, dass sogar die engsten Mitarbeiter Jesu, seine berufenen Apostel, ihr Herz gegenüber den Aussagen derjenigen, die den Auferstandenen mit eigenen Augen sahen, verstockten, sich uneinsichtig zeigten, obwohl der Herr ihnen vor seiner Kreuzigung sagte, dass er auferstehen würde (Matthäus 27:63). Ich lerne daraus, dass ich mein Herz gegenüber Aussagen der Propheten und Apostel des Herrn nicht verstocken darf, auch wenn sie mich z. B. auffordern, eine neue, mir ungewohnte Methode anzuwenden. Ich denke an die Änderungen, die in der April-Konferenz 2018 der Kirche von Präsident Nelson angewiesen, und von den Aposteln und weiteren Generalautoritäten erläutert wurden (siehe „Betreuung löst Heim- und Besuchslehren ab“). Es gibt sicherlich einige, die solchen Änderungen – eine weitere war, dass die Hohen Priester und die Ältesten auf Gemeindeebene in einem gemeinsamen Ältestenkollegium zusammengefasst werden (siehe hier) – zunächst kritisch gegenüberstehen, vielleicht sogar ihr Herz verstocken, uneinsichtig sind, und eventuell sogar das Predigen der Jünger und Jüngerinnen des Herrn verwerfen. Was hast du empfunden, als diese Änderungen von Präsident Nelson bekannt gegeben wurden?

Die Erste Präsidentschaft hat bekanntgegeben, dass die Hohen Priester und die Ältesten auf Gemeindeebene in einem gemeinsamen Ältestenkollegium zusammengefasst werden.
(Bild: Quelle)

Sodass ihre Rechtschaffenheit diejenige der Nephiten übertraf

Mormon berichtet uns in seiner Zusammenfassung, die er von den Platten gemacht hatte, die ihm übergeben worden waren (Worte Mormons 1:3,9), nun über die Entwicklung der Lamaniten, nachdem sie sich um die 30 v. Chr. zum Evangelium des Herrn bekehrt hatten: „Und es begab sich: Als das zweiundsechzigste Jahr der Regierung der Richter endete, war dies alles geschehen, und die Lamaniten waren zum größeren Teil ein rechtschaffenes Volk geworden, so daß ihre Rechtschaffenheit diejenige der Nephiten übertraf, und zwar wegen ihrer Festigkeit und ihrer Beständigkeit im Glauben.“ (Helaman 6:1).

Sodass ihre Rechtschaffenheit diejenige der Nephiten übertraf. Die Nephiten waren seither diejenigen, die aufgrund ihres Wissens vom Evangelium Gottes, ein rechtschaffenes Leben geführt hatten (2. Nephi 5:9-10) und nun wurden die Lamaniten, denen von ihren Vätern gepredigt wurde, dass es keinen Gott gäbe und sie die Kinder Gottes hassen sollten (4. Nephi 1:38-39), rechtschaffener und glaubenstreuer als sie es waren?

Welche Lehre ziehe ich für mich daraus? Ich muss aufpassen, dass ich nicht überheblich werde, weil ich der Auffassung bin, dass mein Nächster ein Ungläubiger ist, während ich ja alle Gebote halte. Indem ich anfange ihn gering zu schätzen, beginne ich schon meine Rechtschaffenheit zu verringern und ein schleichender Abfall von der wahren Lehre des Herrn könnte beginnen, wenn ich nicht auf der Hut bin und rechtzeitig Umkehr übe. Mein Nächster könnte mich in Glaubensstärke und –festigkeit überholen, wenn er nur durch den Heiligen Geist von der Wahrheit überzeugt wird. Ich muss mir darüber im Klaren sein: Ein Rennen ist erst im Ziel gewonnen. Und wie bin ich auf der Hut, also wachsam? Indem ich mich niemals überschätze und demütig bleibe, egal wie die Umstände sein mögen, mich tapfer an der eisernen Stange (1. Nephi 11:25) – dem Evangelium – festhalte und den Baum des Lebens, der Liebe Gottes (1. Nephi 11:21-22) – die größte aller Gaben Gottes (1. Nephi 15:36) –, als mein Ziel, nie aus den Augen verliere und ihm entgegenstrebe. Welche Gedanken bewegen dich in dieser Thematik?

El Libro de Mormón – Lección 3 – La visión del árbol de la vida

Die Vision vom Baum des Lebens
(Bild: Quelle)

Alle, die überzeugt waren, legten ihre Kriegswaffen nieder und auch ihren Hass

Die dreihundert im Gefängnis anwesenden Lamaniten, die sich bekehrt hatten, dienten ihrem Volk dadurch, dass sie hingingen und ihnen in allen Gebieten ringsum verkündeten, was sie gehört und gesehen hatten (Helaman 5:49-50). „Und alle, die überzeugt waren, legten ihre Kriegswaffen nieder und auch ihren Haß und die Überlieferung ihrer Väter. 52  Und es begab sich: Sie übergaben den Nephiten die Länder ihrer Besitztümer.“ (Helaman 5:51-52).

Alle, die überzeugt waren, legten ihre Kriegswaffen nieder und auch ihren Hass. Die Bemühungen der dreihundert Lamaniten, die im Gefängnis aufgrund der stattgefundenen wundersamen Ereignisse und der anschließenden Ausgießung des Heiligen Geistes, sich zum Herrn bekehrten und anschließend ihrem Volk dienten, indem sie ihnen das mitteilten, was ihnen widerfahren war, führte dazu, dass der überwiegende Teil des Volkes der Lamaniten sich ebenfalls bekehrte.

Was ich für mich wieder als ganz wesentliches Element daraus für mein Leben entnehme: die Reaktion, die aufgrund des Überzeugt seins erfolgte. Nachdem die Lamaniten durch das Wort, das Predigen der dreihundert Landsleute, von der Existenz Gottes und seines Evangeliums überzeugt waren, ließen sie dieser Überzeugung auch entsprechende Taten folgen. Sie legten ihren Hass gegenüber ihren Erzfeinden ab und schlossen mit den Nephiten Frieden, ließen ab von den falschen Überlieferungen ihrer Väter und gaben den Nephiten ihr Eigentum an Land zurück. Wenn ich aufgrund Predigens des Evangeliums, z. B. im sonntäglichen Gottesdienst, Erkenntnis über eigenes Fehlverhalten erlange und von aufgezeigtem richtigen Verhalten überzeugt bin, muss auch ich aus dieser Erkenntnis heraus Handlungen ableiten, die mich auf den rechten Weg Gottes führen. Ich muss der Erkenntnis umfassende Umkehr folgen lassen (mehr siehe hier), ansonsten nützt mir meine neu gewonnene Erkenntnis nicht das mindeste. Wie reagierst du auf Erkenntnisse eines Fehlverhaltens?

friedenDie Lamaniten hörten auf, die Nephiten zu hassen
(Bild: Quelle)