Wer werden seine Nachkommen sein?

Abinadi fragt nun König Noah wer die Nachkommen Jesu sein werden: „Und nun sage ich euch: Wer wird seine Generation verkünden? Siehe, ich sage euch, wenn seine Seele zu einem Opfer für Sünde gemacht worden ist, wird er seine Nachkommen sehen. Und nun, was sagt ihr? Und wer werden seine Nachkommen sein?“ (Mosia 15:10).

Wer werden seine Nachkommen sein? In den folgenden Versen beantwortet Abinadi selber die Frage:

  • All jene werden seine Nachkommen sein, die die Worte der Propheten vernommen haben und daran glauben, dass der Herr sein Volk erlösen würde, ja sie würden sogar Erben des Reiches Gottes sein (Mosia 15:11)
  • Zudem auch jeder Prophet der nicht übertreten hat sondern die frohe Botschaft verkündet (Mosia 15:13-14)

Hier wird uns klar gemacht, wie auch du und ich sowohl Nachkomme als auch Erbe Jesu werden können. Ich glaube an die frohe Botschaft seiner heiligen Propheten und versuche mein Handeln nach ihr auszurichten. Was unternimmst du um auch sein Nachkomme zu sein?

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(Quelle)

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Von Mitleid für die Menschenkinder erfüllt

Von einem der bedeutendsten deutschen Dichter, Heinrich Heine (1797-1856), stammt folgender Ausspruch: „Nur der verwandte Schmerz entlockt uns die Träne, und jeder weint eigentlich für sich selbst.“ und der klassische griechische Dichter Sophokles (um 496 – um 406 v. Chr.) sagte: „Nur wer vom gleichen Leid gezeichnet ist, darf mit dem Schwergeprüften traurig sein.“

Von Christus wissen wir, in diesem Fall von einem Propheten Gottes, Abinadi (um 148 v. Chr.), dass er Mitleid mit der Menschheit hat: „und er ist in den Himmel aufgefahren und hat herzliches Erbarmen und ist von Mitleid für die Menschenkinder erfüllt und steht zwischen ihnen und der Gerechtigkeit und hat die Bande des Todes zerrissen, ihr Übeltun und ihre Übertretungen auf sich genommen und hat sie erlöst und die Forderungen der Gerechtigkeit erfüllt.“ (Mosia 15:9).

Ist von Mitleid für die Menschenkinder erfüllt und steht zwischen ihnen und der Gerechtigkeit.

  • Wirkliches Mitleiden kann ich doch nur, wenn ich entsprechende Situationen schon selber durchlebt habe. Bei Christus ist das der Fall. Er hat alles Leid der Menschen durchlebt und kann deshalb mit einem jeden Menschen mitleiden und sich seiner erbarmen (stark Anteil nehmen am Leid und der Not des Menschen, verbunden mit dem Drang zu helfen oder zu trösten).
  • Zwischen uns und der Gerechtigkeit steht er insofern, dass er durch sein Leiden in Getsemani, die Folgen der Sünden all derer auf sich genommen hat, die sein Sühnopfer annehmen. Für diese greift die Barmherzigkeit, da Christus die Forderungen der Gerechtigkeit für sie ertragen hat (Titus 3:5; Mosia 2:38-39).

Wie verstehst du, dass Christus zwischen uns und der Gerechtigkeit steht?

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Christus bei den Nephiten: „Siehe, mein Inneres ist von Mitleid für euch erfüllt.“ (3. Nephi 17:6-7)
(Quelle)

So wird das Fleisch dem Geist untertan

Du kennst sicherlich die Redensart: „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“, die so viel sagen will wie: Man würde gerne …, wenn man nicht so träge wäre. Die Redensart ist wiedermal direkt der Bibel entliehen (Matthäus 26:41).

So erklärt Abinadi dem König Noa, der gegenüber Gott treulos war, bezüglich dem Dasein Christi auf Erden: „Und so wird das Fleisch dem Geist untertan oder der Sohn dem Vater, die ein Gott sind, und leidet Versuchung und gibt der Versuchung nicht nach, sondern duldet, dass er verspottet und gegeißelt und ausgestoßen wird und enteignet von seinem Volk.“ (Mosia 15:5).

So wird das Fleisch dem Geist untertan. Meist ist es doch so, dass wir eher von irdischen Begierden beherrscht werden, also das Fleisch über den Geist herrscht. Im Falle von Christus ist es so, wie wir es uns angewöhnen sollen: Der Geist beherrscht das Fleisch und lenkt zu Erhabenerem, zu unvergänglichen `Genüssen´. Diesen geistigen Anreizen nachzugeben ist zielführender, als sich den irdischen Begierden hinzugeben. Wie kann ich mich da verbessern? Genau wie beim Training von Muskulatur, kann ich auch das Beherrschen meines Fleisches durch den Geist trainieren: Kontinuierlich die heiligen Schriften durcharbeiten, drüber nachsinnen und erkennen, dass es gut für mich ist, den darin erklärten Grundsätzen zu folgen (2. Nephi 4:15). Nachdem ich dies erkannt habe, muss ich mich nur noch motivieren, die gelernten Grundsätze auch noch anzuwenden (3. Nephi 27:21). Wie schaffst du es, dein Fleisch dem Geist untertan zu machen?

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Ich würde ja gerne lernen, aber da draußen ist es so schön
(Quelle)

dem Willen des Vaters unterworfen hat, ist er der Vater und der Sohn

Abinadi geht nun auf die Thematik ein, dass Christus sowohl Vater als auch Sohn ist: „Und weil er im Fleische wohnt, wird er der Sohn Gottes genannt werden, und weil er das Fleisch dem Willen des Vaters unterworfen hat, ist er der Vater und der Sohn — 3  der Vater, weil er durch die Macht Gottes empfangen worden ist, und der Sohn wegen des Fleisches; und so wird er der Vater und der Sohn —,4  und sie sind ein Gott, ja, wahrhaftig der ewige Vater des Himmels und der Erde.“ (Mosia 15:2-4).

Lange habe ich den Sachverhalt nicht richtig verstanden: Christus ist sowohl der Vater als auch der Sohn? Dann fiel mir auf, dass ich ja auch sowohl der Vater meines Sohnes bin, als der Sohn meines Vaters, wobei es sich bei Christus folgendermaßen verhält:

  • Der Vater, weil er durch die Macht Gottes empfangen worden ist
    Da er der Einziggezeugte des Vaters im Fleisch ist (2. Nephi 25:12), ruhte die göttliche Macht in ihm, Herr über sein Leben zu sein, zu bestimmen, wann er sein Leben niederlegen würde, als auch es wieder aufzunehmen. Durch seine Auferstehung ermöglichte er auch die Auferstehung aller Menschen vom leiblichen Tod (2. Nephi 9:10-12). Durch sein Leiden in Getsemani sühnte er für die Sünden der Menschen und ermöglichte es so denjenigen, die sein Sühnopfer annehmen wollen, seine Söhne und Töchter im Geiste zu werden (Mosia 5:7), also unser Vater zu sein.
  • Der Sohn wegen des Fleisches
    Da er im Fleische durch Gottvater und eine irdische Mutter zur Welt kam, war er verständlicherweise ein Sohn von ihnen, nämlich der Einziggezeugte des Vaters im Fleische (Lukas 1:30-32; 1. Nephi 11:18-21)

Weil er das Fleisch dem Willen des Vaters unterworfen hat, ist er der Vater und der Sohn. Außer dem oben geschilderten Sachverhalt ist Christus auch schon vor seinem irdischen Leben Sohn und Vater gewesen: Sohn Gottvaters im Geiste, Vater als Schöpfer von Himmel und Erde und den ersten Menschen (Köstliche Perle Mose 2:1,26; 4:2; Helaman 14:12). Wie verstehst du dieses sowohl Vater- als auch Sohnsein von Jesus Christus?

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Das Christuskind mit seiner irdischen Mutter
(Quelle – aus dem Video in dem Artikel „Jesus Christus – Gottes einziggezeugter Sohn im Fleisch“)

Er wird die Beute mit den Starken teilen

Kannst du dich noch erinnern: Als Kind hast du im Kindergarten gerne mit einem bestimmten Spielzeug gespielt. Ein anderes Kind allerdings empfand dieselbe Lust. Hast du deine Freude geteilt? Wenn das Kind stärker war, war die Bereitschaft wohl eher gegeben.

Von einer anderen Art des Teilens spricht Jesaja: „Darum werde ich ihm einen Teil mit den Großen zuteilen, und er wird die Beute mit den Starken teilen, weil er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod. Und er wurde zu den Übertretern gezählt; und er hat die Sünden von vielen getragen und Fürsprache eingelegt für die Übertreter.“ (Mosia 14:12; vergleiche Jesaja 53:12).

Er wird die Beute mit den Starken teilen. Bevor man etwas mit jemandem teilen kann, muss man erst etwas erhalten haben. Christus hat von seinem Vater aufgrund dessen, dass er sein Leben hingegeben hat, sich als Gotteslästerer hat hinstellen und zwischen Verbrechern hat kreuzigen lassen, alles bekommen, was der Vater hat (Johannes 3:35; Lehre und Bündnisse 93:16-17). Das alles teilt er mit denjenigen, die sein Sühnopfer annehmen und im Halten seiner Gebote stark waren (Hebräer 5:9). Ich habe dadurch, dass ich das Evangelium von Jesus Christus kennen lernen und annehmen durfte, auch soviel erhalten, dass ich mich gedrängt fühle, dieses Glück mit anderen Menschen zu teilen,  z. B. mittels dieses Blogs. Wie ergeht es dir?

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(Quelle)

Er ist das Licht und das Leben der Welt

Stelle ein Licht zwischen zwei Spiegel und du siehst eine endlose Lichterkette. Von einem anderen endlosen Licht spricht aber Abinadi: „Er ist das Licht und das Leben der Welt; ja, ein Licht, das endlos ist, das niemals verfinstert werden kann; ja, und auch ein Leben, das endlos ist, so dass es keinen Tod mehr geben kann.“ (Mosia 16:9).

Er ist das Licht und das Leben der Welt; ja, ein Licht, das endlos ist. Licht, eine bestimmte Art der Energie, erhellt den dunklen Raum und man kann seine Umgebung erkennen. Die Sonne versorgt uns mit einer solchen Energie, allerdings zeitlich begrenzt. Christus ist dieses Licht unseres Lebens (Johannes 12:46). Wenn wir uns an diese Energiequelle halten, werden wir Wahrheit für immer und ewig erkennen, da er eine endlose Quelle ist. Kein noch so großer Sturm kann dieses Licht löschen. Es lässt uns Evangeliumswahrheiten erkennen und verstehen und trägt dadurch dazu bei, uns auf den Pfad des Evangeliums, der uns zur Errettung führt, zu bringen (Alma 26:15). Was musst du tun, um dieses Licht, das endlos ist, zu erhalten? Willst du spicken, dann lies hier nach.

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Wenn Christus nicht in die Welt gekommen wäre … hätte es keine Erlösung …, hätte es keine Auferstehung geben können

Wir erfahren von Abinadi, der diese Aussagen um 148 v. Chr. auf dem amerikanischen Kontinent macht, über Erlösung und Auferstehung: „Und nun, wenn Christus nicht in die Welt gekommen wäre—um von Künftigem so zu sprechen, als sei es schon gekommen—hätte es keine Erlösung geben können. 7  Und wenn Christus nicht von den Toten auferstanden wäre oder die Bande des Todes nicht zerrissen hätte, damit das Grab keinen Sieg habe und damit der Tod keinen Stachel habe, hätte es keine Auferstehung geben können.“ (Mosia 16:6-7).

  • Wenn Christus nicht in die Welt gekommen wäre
    Abinadi spricht hier so, als wenn das Ereignis des Kommens Christi schon stattgefunden hat, obwohl es noch in der Zukunft lag;
  • hätte es keine Erlösung geben können
    Die Befreiung jemandes aus einer Situation, aus der er aus eigener Anstrengung nicht herauskommt, ist für diesen eine Erlösung. Wir Menschen sind aufgrund des Falles von Adam und Eva im Garten von Eden, allesamt in einer Situation, aus der wir uns selber nicht befreien können: körperliche und geistige Trennung von Gott, unterlegen dem Tod (Helaman 14:16). Dieser kann nur überwunden werden, durch das Sühnopfer unseres Erlösers, den Sohn Gottes, der hier auf die Erde kam und als sündloser das unendliche und ewige Sühnopfer erbrachte;
  • hätte es keine Auferstehung geben können
    Unter Auferstehung wird die Wiedervereinigung unseres Geistkörpers mit einem vollkommenen physischen Körper verstanden, nachdem unser Erdenleben durch Tod (Geist verlässt irdischen Leib) beendet wurde. Diese Wiedervereinigung besteht dann in alle Zeit und Ewigkeit fort. Diese Auferstehung vom Tode, haben alle Menschen, die über diese Erde gingen, Christus zu verdanken (1. Korinther 15:20-22).

Wenn Christus nicht in die Welt gekommen wäre … hätte es keine Erlösung …, hätte es keine Auferstehung geben können. Erlösung aus unserem gefallenen Zustand (Verlust in der Gegenwart Gottes leben zu dürfen, aufgrund von Sünde) und Auferstehung vom Tod (aufgrund des Falles Adams im Garten von Eden) verdanken wir einzig und allein dem Erlösungsplan unseres Vaters im Himmel, indem er einen Erlöser vorgesehen hat (1. Nephi 10:6).

ich bin die auferstehung

Ich bin die Auferstehung und das Leben
(Quelle; Johannes 11:25)

Durch seine Erkenntnis wird mein rechtschaffener Knecht viele rechtfertigen

Jesaja wird von Abinadi, einem nephitischen Propheten um 148 v. Chr. weiter zitiert: „Er wird die Beschwernis seiner Seele sehen und wird zufrieden sein; durch seine Erkenntnis wird mein rechtschaffener Knecht viele rechtfertigen, denn er wird ihre Übeltaten tragen.“ (Mosia 14:11; vergleiche Jesaja 53:11).

  • Er wird die Beschwernis seiner Seele sehen und wird zufrieden sein
    Alles was Jesus hier auf Erden durchlebte und als Opfer erbrachte, entsprach genau dem Willen des Vaters (Mosia 15:7; 3. Nephi 11:11). Das konnte ihn zufrieden sein lassen, ihm ein `sanftes Ruhekissen´ sein, da er ein reines Gewissen haben konnte. Der Vater konnte zufrieden sein, dass sein Sohn in Allem gehorsam war.
  • Durch seine Erkenntnis wird mein rechtschaffener Knecht viele rechtfertigen,
    Christus hat hier auf Erden ebenso nach und nach Erkenntnisse erlangt, wie wir es tun, allerdings in vollkommenem Maße (Lukas 2:52; Lehre und Bündnisse 93:12-14), bis hin zur Vollendung seines Sühnopfers. Dadurch ist er in der Lage beim Vater für uns Fürsprache einzulegen (Lehre und Bündnisse 45:3-5) und uns durch Gnade vor ihm zu rechtfertigen (JSÜ Römer 4:16).
  • Er wird ihre Übeltaten tragen
    Das Übertreten von Gesetzen zieht Konsequenzen nach sich. In unserem Fall würden die Konsequenzen bedeuten, dass wir nie wieder in unsere himmlische Heimat zurückkehren könnten. Das wäre nur gerecht. Dadurch aber, dass Christus durch seine Schuldlosigkeit in der Lage war, diese Konsequenzen für uns alle zu tragen, tritt für diejenigen, die sein Sühnopfer annehmen die Gnade an deren Stelle (Johannes 1:17; Apostelgeschichte 15:11).

Durch seine Erkenntnis wird mein rechtschaffener Knecht viele rechtfertigen. Er wird all diejenigen vor dem Vater rechtfertigen, die sein Sühnopfer (Christus hat die Strafe für unsere sündigen Handlungen auf sich genommen, damit wir mit dem Vater versöhnt werden können) annehmen, was so viel bedeutet wie an ihn zu glauben, Umkehr von begangenen Sünden zu üben, Bündnisse mit ihm zu schließen, diese einzuhalten, dort wo wir dies nicht tun erneut Umkehr zu üben und in diesem Tun bis zum Ende unseres Erdenlebens weiterzumachen (Römer 2:13). Was denkst du, wie Rechtfertigung zustande gebracht wird?

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Christus unser Fürsprecher beim Vater
(Quelle)

Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen

Jesaja wird von Abinadi weiter zitiert: „Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen; er hat ihm Schmerz auferlegt; wenn du seine Seele zu einem Opfer für Sünde machen wirst, wird er seine Nachkommen sehen, wird er seine Tage verlängern, und das Wohlgefallen des Herrn wird in seiner Hand gedeihen.“ (Mosia 14:10; vergleiche Jesaja 53:10).

  • Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen; er hat ihm Schmerz auferlegt
    Es gefiel dem Herrn, dass sein Sohn Jesus Christus Schmerzen im Leib ertragen und sein Leben am Kreuz hingegeben hat, da er dies alles mit ihm selber schon im Vorherdasein so für einen weisen Zweck geplant hatte (Titus 1:2; Lehre und Bündnisse 128:22)
  • Wenn du seine Seele zu einem Opfer für Sünde machen wirst, wird er seine Nachkommen sehen
    Christus hat sich für die Sünden der gesamten Menschheit geopfert, sein Leben gelassen und es mit einem verherrlichten Körper für alle Ewigkeit wieder aufgenommen und wird dadurch diejenigen, die sein Sühnopfer annehmen und seinem Vorbild nacheifern als seine Söhne und Töchter annehmen dürfen, als seine Nachkommen (Johannes 1:12; Lehre und Bündnisse 11:30)
  • Wird er seine Tage verlängern
    Durch seine Auferstehung sind seine Tage in alle Ewigkeit verlängert, er hat den Tod für immer überwunden (1. Korinther 15:21-23)
  • Das Wohlgefallen des Herrn wird in seiner Hand gedeihen
    Gottvater hatte den Plan, durch das Sühnopfer seines Sohnes, allen Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, wieder in seine Gegenwart, aus der sie durch den Fall Adams verbannt waren, zurückzugelangen (2. Nephi 9:6)

Doch gefiel es dem Herrn, ihn zu zerschlagen. Für uns haben das der Vater und der Sohn durchgezogen, damit wir die Möglichkeit bekommen, seinen Plan der Erlösung kennenzulernen, anzunehmen und durch richtiges Handeln solche Fortschritte zu machen, dass wir zu ihnen in unsere himmlische Heimat zurückkehren können. Wie stehst du zu diesem Plan der Erlösung?

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(Quelle)

Und er machte sich sein Grab bei den Schlechten und bei dem Reichen in seinem Tod

Darüber, wo Jesu Grab sein würde, spricht Jesaja im folgenden Vers (um 148 v. Chr.): „Und er machte sich sein Grab bei den Schlechten und bei dem Reichen in seinem Tod; wohl hat er nie Böses getan, und kein Betrug war in seinem Munde.“ (Mosia 14:9; vergleiche Jesaja 53:9)

  • Er machte sich sein Grab bei den Schlechten
    Hierbei denke ich eher an die Kreuzigung zwischen zwei Verbrechern, anstatt an sein Grab (Lukas 23:32-33)
  • Bei dem Reichen in seinem Tod
    Ein reicher Mann aus Arimathäa stellte sein eigenes Grab für den Leichnam Jesu zur Verfügung (Matthäus 27:57-60)
  • Wohl hat er nie Böses getan, und kein Betrug war in seinem Munde
    Sogar Pilatus, der Stadthalter des römischen Kaisers Tiberius in den Provinzen Judäa und Samaria, konnte nichts finden, dessen Jesus hätte angeklagt werden können (Johannes 19:4Johannes 19:4), denn er zog umher und tat Gutes (Apostelgeschichte 10:37-38)

Und er machte sich sein Grab bei den Schlechten und bei dem Reichen in seinem Tod. Ich denke bei diesen ganzen Ereignissen an die Aufforderung, die Petrus an die Sklaven richtete, und beziehe sie ebenso auf mich: „Wenn ihr aber recht handelt und trotzdem Leiden erduldet, das ist eine Gnade in den Augen Gottes.“ (1. Petrus 2:18-23). Wie empfindest du, wenn du trotz guter Taten misshandelt wirst?

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Das Felsengrab des Joseph, in das er Jesu Leichnam legte
(Quelle)